Schwarzwald

Die Naturparkwirte

Die Naturparkwirte im Schwarzwald vereinen in ihren Betrieben regionale Küche.

Jedes Jahr widmen sich die Naturpark-Wirte im Rahmen von Aktionswochen einer besonderen regionalen Spezialität. Nachdem in den Vorjahren Kräuter (2014), Honig (2015) und Forelle (2016) auf der Speisekarte standen, steht in diesem Sommer Schwarzwälder Käse im Mittelpunkt des kulinarischen Interesses. Vom 17. Juli bis 1. September 2017 zeigen die engagierten Gastronomen aus dem Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord, welche besonderen Gerichte sich mit heimischen Käsespezialitäten zaubern lassen. Ziel der Aktionswochen ist es, nicht nur die Vielfalt der heimischen Küche aufzuzeigen, sondern auch für den Erhalt der Kulturlandschaft zu werben. "Die Käseherstellung im Schwarzwald hat eine lange Tradition. Noch ist die Auswahl klein, aber fein. Und immer mehr Käsereien verarbeiten heimische Ziegen-, Schafs- und Kuhmilch zu leckerem Käse", lädt Naturpark-Wirte-Vorsitzender Rolf Berlin zu einer Kostprobe im Aktionszeitraum ein.
Insgesamt 15 Naturpark-Wirte nehmen in diesem Jahr an den Aktionswochen teil und bieten sechs Wochen lang drei Gerichte und ein Menü mit Schwarzwälder Käse auf ihrer Speisekarte an. Der Kreativität der Gastronomen sind dabei keine Grenzen gesetzt. "Ob Ziegenkäse im Strudelteig, herzhafte Käse-Lauch-Suppe oder ganz klassisch als Auflauf - je nach Art und Geschmack lassen sich mit Schwarzwälder Käse viele verschiedene Gerichte zaubern", so Berlin weiter. Zur Vorstellung der diesjährigen Aktionswochen im Hotel Badischer Hof in BiberachPrinzbach zeigten Veronika Ams (Romanhof, Biberach-Prinzbach), Erika Günter (Mooshof, Schramberg-Tennenbronn) und Elfriede Ramsteiner (Ramsteinerhof, Hausach), welche Käsespezialitäten sie auf ihren Höfen herstellen. Unterstützt werden die teilnehmenden Wirte bei den diesjährigen Aktionswochen auch von der Schwarzwaldmilch und von der Baden-Badener Winzergenossenschaft.
Seit mehr als zehn Jahren sind die Naturpark-Wirte wichtige Partner des Naturparks im Bereich Regionalvermarktung. "Einheimische und Gäste suchen im Schwarzwald nach echten kulinarischen Highlights - und finden sie bei unseren Naturpark-Wirten", freut sich NaturparkGeschäftsführer Karl-Heinz Dunker über das Engagement der rund 50 engagierten Gastronomen. Und er ist sich sicher: "Diese Qualität schmeckt auch der Gast."
Weitere Informationen über den Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord und die Naturpark-Wirte finden Sie unter www.naturparkschwarzwald.de und www.naturparkschwarzwald.blog

Bergwachtschorle

Spendenaktion für die Bergretter im Schwarzwald

Um die wichtige Arbeit der Bergwacht Schwarzwald zu unterstützen wurde eine pfiffige Spendenaktion gestartet. Abgefüllt wurde eine "Bergwachtschorle" aus Apfelsaft und Mineralwasser von der Firma Ebner. Aus dem Verkausferlös je Flasche erhält die Bergwacht eine Spende. Mehr Informationen zur Arbeit der Bergwacht Schwarzwald: http://www.bergwacht-schwarzwald.de

Vielfalt im Schwarzwald


Wie eng die Verbindung zur Landwirtschaft ist zeigt jetzt auch die Wahl zur ersten Milchkönigin. Die angehende Landwirtin Charlotte Mark kommt aus Buchenbach im schönen Dreisamtal. Sie ist noch bis Mitte 2018 im Amt.

Nicht nur der Mensch fühlt sich wohl in der Region sondern ebenso die Tierwelt. Und die Landschaft ist vielfach landwirtschaftlich geprägt. Unser Bild entstand bei St.Peter.

Freizeitbusse rollen wieder

Mit den Freizeitbussen und -bahnen bietet der Ortenaukreis Einheimischen ebenso wie Gästen vom 1. Mai bis 1. November 2017 wieder ein besonderes ÖPNV-Angebot an: Wanderer, Radfahrer sowie weitere Aktive und Naturliebhaber haben an Wochenenden und Feiertagen wieder die Gelegenheit, mehrmals täglich an die Schwarzwaldhochstraße und nach Freudenstadt zu gelangen. Möglich ist dies mit der Panorama-Linie von Achern über Sasbach und Sasbachwalden bis zur Hornisgrinde und mit der Naturerlebnis-Linie von Oppenau über Allerheiligen, Ottenhöfen und Seebach ebenfalls zur Hornisgrinde. Zudem nimmt die Firma Katz in Freudenstadt mit Unterstützung der Landkreise Ortenaukreis und Freudenstadt sowie der Stadt Freudenstadt, der Gemeinde Bad Peterstal-Griesbach und der Renchtal Tourismus GmbH auch in diesem Jahr wieder die Freizeitbuslinie zwischen Bad Griesbach und Freudenstadt via Alexanderschanze und Kniebis in Betrieb. Alle Busse holen die Fahrgäste von den Zügen der Schwarzwaldbahn und der Ortenau-S-Bahn ab und bringen Sie auch wieder zuverlässig zu ihrem Anschluss. 

"Unsere Freizeitlinien bieten ein umweltfreundliches und kostengünstiges Angebot für Reisende und schaffen eine hervorragende Ausgangslage, um die atemberaubende Landschaft des Schwarzwalds zu genießen", so Klaus-Peter Busam, Leiter des Amts für Straßenverkehr und ÖPNV beim Landratsamt Ortenaukreis. "Es freut mich, dass die Gäste in unserer Ferienregion und auch viele Einheimische das seit Jahren bestehende Angebot anhaltend gut nutzen", so Busam weiter. 

Als besonderen kostenlosen Service für Freizeitradler, die eine Schwarzwaldtour auch ohne den beschwerlichen Aufstieg unternehmen möchten, stellen der Ortenaukreis, die Städte Achern und Oppenau sowie die Gemeinden Ottenhöfen, Seebach, Sasbachwalden und Sasbach auch in dieser Saison wieder zwei Fahrradanhänger zur kostenlosen Mitnahme von insgesamt 16 Fahrrädern zur Verfügung. Angesichts der guten Auslastung empfiehlt das Straßenverkehrsamt die vorherige Anmeldung bei der RVS Südwestbus.  

Fahrpläne und nähere Auskünfte zur Panorama- und Naturerlebnis-Linie sind bei den Verkehrsämtern der beteiligten Gemeinden, der TGO unter Telefon 0781 805 9643, der RVS SüdwestBus Offenburg unter Telefon 0781 93540 und im Internet unter www.ortenaulinie.de oder www.suedwestbus.de erhältlich.  

Informationen zur Linie zwischen Bad Griesbach und Freudenstadt erhalten Fahrgäste bei den Verkehrsämtern der beteiligten Gemeinden, der TGO unter Telefon 0781 805 9643, bei der Firma Katz GmbH & Co KG unter Telefon 07441 91990 oder im Internet auf den Seiten www.ortenaulinie.de und www.omnibus-katz.de.

Neuer Radweg entlang der Kandertalbahn


Eine Fahrt mit der beliebten Kandertalbahn kann jetzt mit einer Radtour entlang des neuen "Chanderli-Radwegs" kombiniert werden. Dank eines Teilstrecken-Tickets und der möglichen Fahrradmitnahme eignet sich dieser Ausflug insbesondere für Familien. Der neue Radweg verläuft auf knapp 15 Kilometern parallel zur Strecke der Kandertalbahn von Haltingen nach Kandern. Die Bahn verkehrt jeden Sonn- und Feiertag von Mai bis Mitte Oktober. "Diese Tour bietet die Möglichkeit, jederzeit auf die Schiene oder auf das Rad umzusteigen. Das macht die Tour für Familien so interessant", so der ehemalige IG Velo Vorstand Norbert Cornelsen, dem Impulsgeber des Radwegs. "Die Idee der IG Velo war es, eine Familientour auszuschildern, bei der die Kinder die Faszination "Dampf" und das Abenteuer einer Radtour miteinander verknüpfen können", erklärt er weiter. Die Route führt von Haltingen nach Binzen, von dort über Rümmingen, Wittlingen und Wollbach nach Hammerstein und schließlich nach Kandern. So kommen Radfahrer in den Genuss der idyllischen Landschaft des Kandertals, der Rebberge und Tannenwälder und sind dabei selbst aktiv. Die Route des Chanderli-Radweges sowie alle anderen im Landkreis Lörrach vorhandenen Radrouten sind im Bürger-Geoportal gekennzeichnet und im Internet zu finden unter www.loerrach-landkreis.de/geoportal, Kategorie "Fahrradwegweisungsnetz".

Radtouren im Schwarzwald

Selbst Redaktionsleiter Matthias Reinbold ist immer wieder mit dem Bike unterwegs, hier vor dem Alpenhotel Post in Au (Bregenzerwald).
Selbst Redaktionsleiter Matthias Reinbold ist immer wieder mit dem Bike unterwegs, hier vor dem Alpenhotel Post in Au (Bregenzerwald).

Im Schwarzwald trainieren Mountainbiker und Rennradfahrer für ihre Wettkämpfe, doch Eltern mit jüngeren Kindern finden im bergigen Terrain auch gemütliche Routen. Sogar rund um den Feldberg im Hochschwarzwald, der zu den familienfreundlichen Regionen in Baden-Württemberg gehört und sich mit seinem Ferienprogramm und weiteren Angeboten auf jüngere Gäste eingestellt hat. Ausflügler müssen auf dem rund 26 Kilometer langen Bähnle-Radweg nur wenige Höhenmeter überwinden. Der Radweg verläuft zu einem Gutteil auf einer historischen Bahntrasse - mit weiten Kurven, langen Geraden und dem schönen Klausenbach-Viadukt. Er verbindet Titisee-Neustadt mit Bonndorf und bietet unterwegs tolle Aussichten auf die Wutachschlucht und die Gutachbrücke (www.hochschwarzwald.de).

Dass es im Schwarzwald hoch hinausgeht, können sich Familien zunutze machen: Wo ein Weg bergauf führt, kann man auch die umgekehrte Route wählen und bequem bergab radeln. Eine Möglichkeit ist die rund 67 Kilometer lange "Tour de Murg", die von Freudenstadt und Baiersbronn bis nach Rastatt reicht. Hier kann man es einfach mal rollen lassen - und genießen: die schöne Landschaft des Tals und die vielen Bade- und Grillplätzen am Fluss. Sollte man darüber die Zeit vergessen, ist auch das kein Problem: Vielerorts können Radler auf die Bahn umsteigen und sich ein Stück vorwärts oder zurück in den Ferienort bringen lassen. Dasselbe gilt auch für den gut 90 Kilometer langen Kinzigtal-Radweg, der Freudenstadt mit Offenburg verbindet: Der Fluss ist immer nah, die Täler des Schwarzwalds sind beeindruckend und die Ausflügler können unterwegs an vielen Punkten samt ihren Rädern in die S-Bahn steigen. Am Kinzigtal-Radweg liegt auch der familienfreundliche Ferienort Loßburg. Von hier aus können große und kleine Biker gemeinsam zu einer weiteren gemütlichen Tour aufbrechen, einer Rundfahrt vorbei an etlichen traditionellen Bauernhöfen. Außerdem bietet die Tourist-Information regelmäßig begleitete E-Bike-Touren an, die auch für Familien geeignet sind. Leihräder stehen zur Verfügung (www.freudenstadt.de, www.baiersbronn.de, www.lossburg.de).

Mit der Tour "St. Georgen" finden Eltern mit jüngeren Kindern auch im familienfreundlichen "Ferienland Schwarzwald" eine Strecke, die nicht zu anspruchsvoll ist: Die Radler sind auf rund 16 aussichtsreichen Kilometern rund um den Röhlinwald unterwegs (www.dasferienland.de).

"Glücks- und Genusswandern"

Unter dem Motto "Glücks- und Genusswandern" bieten der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord und Alpirsbacher Klosterbräu in diesem Jahr erstmals besondere geführte Wanderungen an. Bei rund 15 Touren mit den Schwarzwald-Guides, den zertifizierten Natur- und Landschaftsführern im Naturpark, entdecken Teilnehmer von Mai bis September gemeinsam faszinierende Landschaften, nähern sich dem Thema Glück in der Natur und genießen dabei eine regionale Bierspezialität der Traditionsbrauerei.
Angeboten werden die Touren in Alpirsbach, Freudenstadt, Loßburg und in Schramberg - mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten. So wird es neben einer Fotosafari und einer Glücks-Erlebnisführung auch genüssliche Stadtführungen und eine Tour durch das Naturschutzgebiet Glaswaldwiesen geben. "Natur und Landschaften haben eine glücksbringende Wirkung auf Menschen, der Aufenthalt im grünen verbessert Selbstbewusstsein und Stimmung", betont Patrizia Storz, eine der fünf teilnehmenden Schwarzwald-Guides. Auch für Carl Glauner, Inhaber von Alpirsbacher Klosterbräu, und Naturpark-Geschäftsführer Karl-Heinz Dunker ergänzen sich die Themen Wandern und Genuss optimal. "In der Natur gibt es vielfältige Genussmomente, die wir mit diesem Angebot zusammenführen möchten", so Glauner. Bei den Wanderungen gehe es dabei nicht nur um Geselligkeit, sondern auch um Entschleunigung in einer hektischer werdenden Welt.

Die Teilnehmer des "Glücks- und Genusswanderns" können im Rahmen der Touren Bierspezialitäten probieren - darunter natürlich auch alkoholfreie Biere. Zudem werden Anekdoten und Wissenswertes aus der rund 140-jährigen Unternehmensgeschichte zu hören sein. Bei entsprechend positiver Resonanz können sich beide Partner gut vorstellen, das Angebot im kommenden Jahr auf den gesamten Naturpark auszuweiten. Weitere Infos zu den angebotenen Touren im Guide-Portal unter www.schwarzwaldguides.de.

Zu Fuß oder per Rad: Tolle Touren rund um Lahr 


Nach einem Jahr konzeptioneller Vorarbeit liegen pünktlich zu den Pfingstferien zwei handliche Flyer mit übersichtlichen Tourenkarten, Längenangaben und Höhenprofilen für Radfahrer und Wanderer bereit. "Ein ambitioniertes Projekt ist fertig gestellt", resümiert Martina Mundinger vom Stadtmarketing. Vorgestellt werden je zehn unterschiedliche Routen durch die Ortenau, den Schwarzwald bis ins Elsass. Sie variieren vom familienfreundlichen Ausflug bis zum anspruchsvollen Sportprogramm und zeigen: Umgeben von Weinbergen, der attraktiven Rheinebene sowie der Vorgebirgszone des Schwarzwaldes ist die Stadt Lahr der ideale Ausgangspunkt für abwechslungsreiche Freizeitangebote. Einen zusätzlichen Mehrwert bieten Vorschläge zu Sehenswürdigkeiten und Einkehrmöglichkeiten entlang der Strecken. Ergänzend sind in der Radkarte Fahrrad-Fachgeschäfte sowie Verleih- und Ladestationen für E-Bikes aufgeführt. In Kürze soll es auch Fremdsprachenversionen in Englisch und Französisch geben. Alle Touren sind auch unter www.outdooractive.com angelegt und bieten GPS-Daten sowie die mobile Abrufbarkeit unterwegs. "Wandern um Lahr: Auf Pfaden und Wegen in die Region" Der handliche Flyer beschreibt Wanderungen, von beschaulich bis sportlich, mit kulturellem oder landschaftlichen Höhepunkten. Rund um Lahr laden Touren auf den Langenhard, um den Eichberg oder auf den Schutterlindenberg Bürger wie Touristen ein, die besondere Kulturlandschaft in unmittelbarer Umgebung zu entdecken. Was wäre eine Wanderung ohne Pause? Die Tour "Von Hütte zu Hütte" bietet tolle Rastplätze mit Feuerstellen. Für Familien mit Kindern sind Etappenwanderungen entlang der Schutter sowie Themenwege und Erlebnisrouten mit Spielmöglichkeiten aufgeführt. Geübten Wanderern bietet der Geroldsecker Qualitätsweg über 35,5 Kilometer zertifizierten Schwarzwaldgenuss. "Radtouren Lahr: Familien-, Rad- und Rennradstrecken rund um Lahr" Das Kartenmaterial bietet in zehn sorgsam ausgearbeiteten Touren über 520 Kilometer Radstrecke durch abwechslungsreiches Gelände. Neben E-Bikerouten, vorbei an Kulturdenkmälern durch Wald und Wiese, führt der Radweg Rhein-Schutteltal von der Rheinebene bis in die Vorbergzone des Schwarzwaldes. Besondere Angebote, wie der Radbus auf den Geisberg und ins Elsass, sind ebenfalls aufgenommen. Die Touren decken die Bandbreite vom fünf Kilometer langen Familienausflug entlang von Spiel- und Einkehrmöglichkeiten bis zur ambitionierten 120 Kilometer langen Rennradtour zum Odilienberg und zurück mit 1085 Höhenmetern Gesamtanstieg ab. Die kostenfreien Faltkarten und weiterführendes Informations- und Kartenmaterial sind im KulTourBüro Lahr - Tickets & Touristik erhältlich. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 10 Uhr bis 16.30 Uhr Samstag 10 Uhr bis 13.00 Uhr Sonntag und Montag geschlossen

Landwirtschaftliche Produkte

Jetzt bequem im Internet kaufen

Die vom Kunden gewünschte Transparenz schafft Cowfunding-Freiburg, indem der Käufer die Möglichkeit bekommt, hinter die Kulissen zu blicken. Für jeden Partnerlandwirt hat Cowfunding-Freiburg deshalb eine eigene Plattform auf seiner Webseite integriert, wo die wichtigen Information über Hof, Tiere und Bewirtschaftung festgehalten sind. Der Kunde kann sich so bewusst für oder gegen einen Produzenten entscheiden bzw. den Landwirt seines Vertrauens auswählen. Gleichzeitig wird er mit Hilfe zahlreicher Blogs über die Arbeit auf den Höfen (Hofgeschichten) auf dem Laufenden gehalten.

Der Ein- bzw. Verkauf funktioniert einfach und nennt sich Cowfunding: Der Landwirt lädt ein Foto des Tiers, das er verkaufen möchte, in den Onlineshop, wo letztlich ein hiesiges Angebot an Tieren entsteht. Der Kunde kann die verschiedenen Angebote vergleichen und den Landwirt seines Vertrauens bzw. das Tier seiner Wahl aussuchen. Sobald er sich für ein Tier entschieden hat, kann er beim Cowfunding einsteigen.

Cowfunding bedeutet nichts anderes, als dass eine Gruppe von Menschen (Kunden) gemeinsam ein ganzes Tier finanziert und jeder seinen echten Anteil bekommt. Wenn der Kunde zum Beispiel ein Rind mitfinanziert hat, bekommt er seinen Anteil als eigenes Paket geliefert, das aus insgesamt fünf Fleischpäckchen besteht: Eines der Päckchen ist gefüllt mit Suppenfleisch, eines mit Steaks, eines mit Hack, eines mit Rouladen bzw. Braten und eines mit Filet. So stellt Cowfunding-Freiburg also gleichzeitig sicher, dass alles genutzt wird. Dieser Philosophie folgend müssen auch die Innereien, das Fell und das Geweih des Tiers verkauft sein, bevor das Cowfunden beendet ist und das Tier zum Schlachter gebracht wird.

Wenn das Tier geschlachtet und verarbeitet ist, wird es vom entsprechenden Landwirt in die Stadt zum Kunden gebracht. Auch bei der Übergabe bietet sich also die Möglichkeit, mit dem Landwirt in den Dialog zu treten und so gemeinsam für die gewünschte Transparenz zu sorgen.

Freilichtmuseum Vogtsbauernhof

Über 400 Jahre Schwarzwald in Gutach erleben

Das ältestete Freilichtmuseum Baden-Württembergs in Gutach (mit eigenem Bahnhalt)  kann auf rund fünf Haktar Fläche erlebt werden.  Es hat zwischen 9 Uhr und 17 Uhr geöffnet. Im August sogar bis 19 Uhr. Jeden Sonntag wird um 11 Uhr eine kostenlose Führung angeboten. Zu sehen sind unter anderem sechs voll eingerichtete Schwarzwälder Eindachhöfe, ein Leibgedinghaus ein Taglöhnerhaus, welche die typischen Bauformen ihrer jeweiligen Herkunftsregion ausweisen. Ebenso gibt es 15 Nebengebäude wie Speicher, Mühlen, Sägen, Kapelle, Hanfreibe  und dazu immer wieder Vorführungen in den Gebäuden.

Bollenhut-Wegle

Als "Bollenhut-Talwegle" führt jetzt der 3,5 Kilometer lange "Karl-Wöhrle-Weg" entlang des Kirnbachs vorbei an den typischen alten Schwarzwaldhöfen. An beiden Enden laden Gasthöfe zur Pause ein. Acht Infotafeln informieren über Tracht, Brauchtum, Vereinsleben und Kirchenfeste der Region. Eine Installation des Fotografen Jochen Scherzinger zeigt auf fünf Stahltafeln lebensgroße Bilder der heute noch getragenen Trachten: ledige Frauen mit Goldschäppel oder rotem Bollenhut, verheiratete mit schwarzem und Männer mit Samthut.

Einen Flyer zum Weg und das Programm zur Eröffnung ist erhältlich bei der Tourist-Info Wolfach, Tel. 07834 835353, www.wolfach.info

Aufregende ErIebnisse

Steinwasen-Park Oberried

Am 1.April 2017 startet der Steinwasen-Park Oberried bei Freiburg wieder in die Saison. Allerdings nur bei gutem Wetter.

Unser Bild zeigt eine Testfahrt von Matthias Reinbold.

Uhrenstraße feiert Jubiläum

Entlang von Museen, Uhrenfabriken, Ausstellungen, Klöstern und alten Handwerksbetrieben führt die Deutsche Uhrenstraße durch den Schwarzwald und die Baar, auf fast 320 km. Mit Höhenlagen von 250 m bis 1100 m eröffnen sich immer wieder großartige Aussichten. Ob als Uhrenexperte oder mit dem Mountainbike: Auf dieser Strecke haben alle die Möglichkeit, Uhrengeschichte zu erfahren. Von den hausgewerblichen Anfängen im Hochschwarzwald bis zur ehemals größten Uhrenfabrik der Welt in Schramberg ist alles dabei. Vor 25 Jahren, im April 1992, wurde die Deutsche Uhrenstraße eröffnet. Über vier Jahre Vorarbeit waren nötig, um alle bürokratischen Hürden in sechs Landkreisen zu nehmen. Kleine Besonderheit am Rande ist, dass sie die einzige als Rundkurs angelegte Ferienstraße ist. Die Abenteuerreise kann in Villingen-Schwenningen beginnen, sie führt von Rottweil nach Schramberg und über Furtwangen, nach Waldkirch, St. Peter, an den Titisee und über Lenzkirch wieder zurück. Dabei kommt man an vielen Städten und Ortschaften vorbei, die Bedeutung für die Uhrenproduktion im Schwarzwald haben. Überall finden sich Zeugnisse der Uhrenindustrie, immer wieder bietet sich die Möglichkeit zur Besichtigung und an manchen Orten werden sogar noch Kuckucksuhren oder Armbanduhren gefertigt.