Schwarzwald

Die Naturparkwirte

Die Naturparkwirte im Schwarzwald vereinen in ihren Betrieben regionale Küche.

Jedes Jahr widmen sich die Naturpark-Wirte im Rahmen von Aktionswochen einer besonderen regionalen Spezialität. Nachdem in den Vorjahren Kräuter (2014), Honig (2015) und Forelle (2016) auf der Speisekarte standen, steht in diesem Sommer Schwarzwälder Käse im Mittelpunkt des kulinarischen Interesses. Vom 17. Juli bis 1. September 2017 zeigen die engagierten Gastronomen aus dem Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord, welche besonderen Gerichte sich mit heimischen Käsespezialitäten zaubern lassen. Ziel der Aktionswochen ist es, nicht nur die Vielfalt der heimischen Küche aufzuzeigen, sondern auch für den Erhalt der Kulturlandschaft zu werben. "Die Käseherstellung im Schwarzwald hat eine lange Tradition. Noch ist die Auswahl klein, aber fein. Und immer mehr Käsereien verarbeiten heimische Ziegen-, Schafs- und Kuhmilch zu leckerem Käse", lädt Naturpark-Wirte-Vorsitzender Rolf Berlin zu einer Kostprobe im Aktionszeitraum ein.
Insgesamt 15 Naturpark-Wirte nehmen in diesem Jahr an den Aktionswochen teil und bieten sechs Wochen lang drei Gerichte und ein Menü mit Schwarzwälder Käse auf ihrer Speisekarte an. Der Kreativität der Gastronomen sind dabei keine Grenzen gesetzt. "Ob Ziegenkäse im Strudelteig, herzhafte Käse-Lauch-Suppe oder ganz klassisch als Auflauf - je nach Art und Geschmack lassen sich mit Schwarzwälder Käse viele verschiedene Gerichte zaubern", so Berlin weiter. Zur Vorstellung der diesjährigen Aktionswochen im Hotel Badischer Hof in BiberachPrinzbach zeigten Veronika Ams (Romanhof, Biberach-Prinzbach), Erika Günter (Mooshof, Schramberg-Tennenbronn) und Elfriede Ramsteiner (Ramsteinerhof, Hausach), welche Käsespezialitäten sie auf ihren Höfen herstellen. Unterstützt werden die teilnehmenden Wirte bei den diesjährigen Aktionswochen auch von der Schwarzwaldmilch und von der Baden-Badener Winzergenossenschaft.
Seit mehr als zehn Jahren sind die Naturpark-Wirte wichtige Partner des Naturparks im Bereich Regionalvermarktung. "Einheimische und Gäste suchen im Schwarzwald nach echten kulinarischen Highlights - und finden sie bei unseren Naturpark-Wirten", freut sich NaturparkGeschäftsführer Karl-Heinz Dunker über das Engagement der rund 50 engagierten Gastronomen. Und er ist sich sicher: "Diese Qualität schmeckt auch der Gast."
Weitere Informationen über den Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord und die Naturpark-Wirte finden Sie unter www.naturparkschwarzwald.de und www.naturparkschwarzwald.blog

Bergwachtschorle

Spendenaktion für die Bergretter im Schwarzwald

Um die wichtige Arbeit der Bergwacht Schwarzwald zu unterstützen wurde eine pfiffige Spendenaktion gestartet. Abgefüllt wurde eine "Bergwachtschorle" aus Apfelsaft und Mineralwasser von der Firma Ebner. Aus dem Verkausferlös je Flasche erhält die Bergwacht eine Spende. Mehr Informationen zur Arbeit der Bergwacht Schwarzwald: https://www.bergwacht-schwarzwald.de

Vielfalt im Schwarzwald


Wie eng die Verbindung zur Landwirtschaft ist zeigt jetzt auch die Wahl zur ersten Milchkönigin. Die angehende Landwirtin Charlotte Mark kommt aus Buchenbach im schönen Dreisamtal. Sie ist noch bis Mitte 2018 im Amt.

Nicht nur der Mensch fühlt sich wohl in der Region sondern ebenso die Tierwelt. Und die Landschaft ist vielfach landwirtschaftlich geprägt. Unser Bild entstand bei St.Peter.

Erlebnispfade für Familien

Wurzelgeister, Wichtel, Feen - im Schwarzwald gibt es für kleine Urlauber so viel zu entdecken, dass Langeweile keinesfalls aufkommen dürfte. Zahlreiche Erlebnispfade fordern Geschicklichkeit, Ausdauer und Entdeckerlust heraus. Mehr Infos gibt es bei Schwarzwald Tourismus unter Tel. 0761.896460, www.familie-schwarzwald.info

Wow! Der Badische Riesenregenwurm macht seinem Namen alle Ehre - er wird bis zu 60 Zentimeter lang. Für kleine Forscher, die mehr über dieses wirbellose Lebewesen erfahren wollen, empfiehlt sich der "Regenwurmpfad" zwischen Wieden und Belchen im südlichen Schwarzwald: Auf dem 2,5 Kilometer langen Kindererlebnisweg locken zwölf Stationen mit spielerischen Elementen und jeder Menge Infos. Wie lebt eigentlich ein Regenwurm? Was macht er so? Und warum gräbt er so tiefe Gänge? Aber auch das Austoben kommt dank einer Wasserspiellandschaft nicht zu kurz. Der "Regenwurmpfad" eignet sich für Kinder ab drei Jahren, ist allerdings nur bedingt kinderwagentauglich. Einstieg in den Pfad ist beim Wanderparkplatz "Hohtann". Infos unter Tel. 07673.918130, www.schwarzwaldregion-belchen.de

Wie vielfältig die heimische Vogelwelt ist, zeigt ein zwei Kilometer langer Erlebnisweg in Lenzkirch im südlichen Schwarzwald: In "Kucky´s Vogelwelt" gibt es neben viel Wissenswertem zum Kuckuck und seinen gefiederten Freunden auch an jeder Station eine kleine Aufgabe zu erfüllen: So dürfen Kinder die Jahresringe eines Baumes zählen, auf einem Xylophon spielen oder die Kletterstämme erklimmen. Entspannt wird dann in der großen Vogelnestschaukel. Der Weg ist auch für geländefähige Kinderwagen geeignet. Mehr Infos unter Tel. 07652.12060, www.hochschwarzwald.de

Kleine Abenteurer sind auf dem Zauberwald-Pfad in Bernau-Oberlehen im südlichen Schwarzwald goldrichtig: Denn auf dem 2,5 Kilometer langen Rundweg durch die Hochmoorlandschaft Taubenmoos geht es mystisch und verwunschen zu: Schmale Wege und hölzerne Stege schlängeln sich durch Wald und Wiesen, Moorbächlein murmeln und überall wuchern üppige Moose und Farne. 15 Spiel-, Erzähl- und Infostationen machen den Weg zu einem echten Naturerlebnis: Kinder können am Wasserrad plantschen, von Kletterbäumen ins Moor schauen oder im "Hexenhüttle" spielen. Und wer findet die 20 Tiere entlang des Pirsch-Pfads? Der Zauberwald-Pfad ist auch für Kinderwagen geeignet. Start ist am Loipenzentrum in Bernau-Oberlehen. Von Mai bis Oktober gibt es jeden Dienstag um 10 Uhr eine zweistündige Familienführung mit Gästeführerin Liane Schmidt. Mehr Infos unter Tel. 07675.160030, www.bernau-schwarzwald.de

Der Naturerlebnispfad Hinterzarten im südlichen Schwarzwald lädt dazu ein, die Natur mit allen Sinnen aktiv zu erleben: Auf dem 1,5 Kilometer langen, auch für Kinderwagen geeigneten ersten Teil des Pfades können Kinder bei einem Quiz ihren Blick für die unterschiedlichen Baumarten des Waldes schärfen und sich über das Baumtelefon austauschen. In der Kneipp-Tretanlage kühlen die kleinen Wanderer ihre Füße, ehe es beim Barfußparcours über verschiedene Untergründe geht. Der zweite Teil des Pfads bietet auf drei Kilometern herrliche Aussichten über den Hochschwarzwald und mit etwas Glück lassen sich am Adlerweiher noch Tiere im und am Wasser beobachten. Mehr Infos unter Tel. 07652.12060, www.hochschwarzwald.de

In den Wäldern bei Gengenbach im mittleren Schwarzwald zeigt Räuber Hotzenplotz, wo es lang geht: Immer seiner Nase nach wandern "Räuberkinder" von einer Erlebnisstation zur nächsten. Dabei erfahren sie auf zwei je vier Kilometer langen Hotzenplotz-Erlebnispfaden Spannendes über den Wald, seine Tiere und Pflanzen. Spaß versprechen zudem das Zapfenzielschießen, der Räuberausguck oder das Klettern an der Räuberfalle. Der "große Räuberpfad" richtet sich an Jugendliche. Der "kleine Räuberpfad" ist für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter gedacht, ist jedoch nicht kinderwagentauglich. Mehr Infos unter Tel. 07803.930143, www.gengenbach.info

Warum Fledermäuse die Flugakrobaten der Lüfte sind, macht der Fledermauspfad in Neubulach im nördlichen Schwarzwald deutlich: Vom Startpunkt Hella-Glück-Stollen geht es auf 1,2 Kilometern durch das Zipfelbachtal - vorbei an informativen Bildtafeln zum Leben der Fledermäuse. Der Rundweg ist allerdings nicht für Kinderwagen geeignet. Start und Ziel ist die Stollenklause, von wo aus sich ein Ausflug ins Besucherbergwerk anbietet. Mehr Infos unter Tel. 07053.9205040, www.teinachtal.de

Auf dem Wildkatzen-Walderlebnis-Pfad in Bad Herrenalb im nördlichen Schwarzwald begeben sich Kinder auf die Spuren der leisen Raubtiere. Den extrem scheuen Wildkatzen im Wald zu begegnen ist zwar höchst unwahrscheinlich, Mut ist auf dem sechs Kilometer langen Rundweg im Oberen Gaistal aber dennoch gefragt: Denn es geht über Stock und Stein durch den Wald, über Wiesen und unterwegs muss sogar ein Bach gequert werden. An zehn Stationen erfahren Kinder viel Wissenswertes über die Wildkatze und ihren Lebensraum. Wer besonders gut aufpasst, kann danach das Wildkatzen-Diplom erlangen. Mehr Infos unter Tel. 07083.500555, www.badherrenalb.de

Einem noch wilderen Tier widmet sich der Wolf-Erlebnispfad in Höchenschwand im südlichen Schwarzwald: Der vier Kilometer lange Weg auf naturnahen Pfaden wurde im Sommer 2017 offiziell eröffnet und bietet eine spannende Entdeckungsreise rund um das Leben der Wölfe: Spielerisch können Kinder erfahren, wie gut ein Wolf hört, wie er sich anschleicht und wie weit er seine Beute riechen kann. Und natürlich geht es auch um die Frage, ob ein Wolf wirklich so böse ist, wie er in Märchen dargestellt wird. Der Wolfspfad liegt bei Strittberg südlich von Höchenschwand und verläuft hauptsächlich auf naturnahen Pfaden und Wegen durch den Wald, daher ist er nicht kinderwagentauglich. Mehr Infos unter Tel. 07672.48180, www.wolfspfad.info

Die Wurzelgeister kennen den Weg: Zwerge, Waldgeister und Wassermenschen begleiten Familien im Schlüchtsee-Hüsli-Wald-Naturpark. Die bunten Märchenfiguren aus Wurzeln und Baumstümpfen säumen den rund drei Kilometer langen "Schlühüwana"-Rundweg bei Grafenhausen im südlichen Schwarzwald und Kinder lassen sich von ihnen gerne den Wald und die Waldbewohner erklären. Ein Stück des Weges stapfen sie sogar barfüßig über Kies, Waldboden und Matsch. Und an heißen Tagen winkt eine Abkühlung im Naturbadesee Schlüchtsee. Der Weg ist begehbar mit geländefähigem Kinderwagen oder Sportbuggy. Mehr Infos unter Tel. 07652.12060, www.hochschwarzwald.de 

Zauberhaftes versprechen auch die Kinzigfee und Wassertropfenmädchen Winni in Loßburg. Sie warten mit ihren Geschichten im "Zauberland" am Kinzigsee auf kleine Märchenfans. Die Naturerlebnispfade in Loßburg im nördlichen Schwarzwald erstrecken sich entlang des Kinzig-Ursprungs, vorbei an einem Baumhaus, einer Himmelsleiter und einem Niederseilgarten. Bei Erlebnisspaziergängen können Kinder mit dem Holzfäller im Wald oder mit dem Schäfer unterwegs sein und mithilfe eines Naturforscherrucksacks selbst zum Entdecker werden. Alle Pfade sind barrierefrei zugänglich und ganzjährig begehbar. Mehr Infos unter Tel. 07446.950460, www.lossburg.de

Märchenhaft ist ebenfalls der "Zauberweg" in Todtnau im südlichen Schwarzwald. Gemeinsam mit den Wichteln Ilex und Farfara aus dem Buch "Der Zauberweg am Hasenhorn" begeben sich Kinder auf die Suche nach dem verschwundenen Zauberstein. Auf dem vier Kilometer langen Zauberweg erhalten die Kinder und Wichtel Tipps von verschiedenen Fabeltieren, um den Zauberstein zu finden. Mehr Infos unter Tel. 07652.12060, www.zauberweg.de

Auch die Wichtel Ferdinand und Velt brauchen die Hilfe der kleinen Schwarzwaldurlauber: Die beiden suchen auf dem "Wichtelpfad" am Feldberg im südlichen Schwarzwald nach Anton Auerhahn. Sie wollen ihm einen Brief bringen. Dabei benötigen sie jedoch die Unterstützung durch die kleinen Detektive: Gemeinsam wird der Naturerlebnispfad erkundet und nach Anton Auerhahn Ausschau gehalten. Auf dem rund zwei Kilometer langen Rundweg beim Haus der Natur lernen die Kinder, welche Tiere dem Auerhahn gefährlich werden können, lauschen mit einem Hörrohr nach Waldgeräuschen, erkunden den Schlafbaum von Anton und finden heraus, warum er neben seinem Futter auch Steine frisst. Der Pfad ist je nach Schneelage am höchsten Berg des Mittelgebirges ab Mitte Mai wieder geöffnet. Für Kinderwagen sind Wichtelwege zu schmal, zu steinig und zu wurzelig. Im Haus der Natur bekommen Familien eine Rückentrage gegen geringe Gebühr geliehen. Mehr Infos unter Tel. 07676.933610, www.wichtelpfad.info

Jede Menge Waldspaß verspricht der Wald- und Erlebnispfad "Bächlewald" in Haslach im mittleren Schwarzwald. Auf dem rund vier Kilometer langen Rundweg dürfen Kinder einen Hang erklimmen, auf Seilen balancieren, um die Wette hüpfen und mit einem Baumtelefon telefonieren. Insgesamt finden sich auf der Tour 34 Infotafeln zum Thema Wald und sieben Erlebnisstationen. Mehr Infos unter Tel. 07832.706172, www.haslach.de

Statt Waldspaß ist in Zell am Harmersbach Wasserspaß angesagt. An warmen Tagen können Familien die Altstadt von Zell und den Ortsteil Unterharmersbach vom "Zeller Bachsteig" aus erkunden. Auf die kleinen und großen Naturforscher warten 17 direkt am und im Bach installierte Erlebnisstationen wie eine Lupe zur Aufspürung von klitzekleinen Wassertieren und ein Horchstock, um Unterwassergeräuschen zu lauschen. Die Hobbyforscher lernen die Geschichte der Flößerei im mittleren Schwarzwald kennen und wie die Wasserkraft des Baches heute noch genutzt werden kann. Der Zeller Bachsteig ist knapp zwei Kilometer lang und von Mai bis September begehbar. Achtung: Aufgrund einer Baustelle ist im Sommer 2018 nur der erste Abschnitt des "Zeller Bachsteigs" begehbar. Mehr Infos unter Tel. 07835.636947, www.zell.de

Ganz anders sieht der Schwarzwald in den Wipfeln der Bäume aus. Wie Sie dahin kommen? Am sichersten auf einem der Baumwipfelpfade in Waldkirch unweit von Freiburg oder in Bad Wildbad im Norden. Die ausgedehnten Wälder im nördlichen Schwarzwald lassen sich seit Herbst 2014 aus Wipfelhöhe bestaunen: Bei Bad Wildbad führt ein rund 1200 Meter langer breiter Holzsteg am Sommerberg als "Baumwipfelpfad" in die Kronen der Bäume und schraubt sich am Ende spiralförmig zu einer Aussichtsplattform in 40 Metern Höhe. Den Weg schaffen auch Rollifahrer und Eltern mit Kinderwagen. Mehr Infos unter Tel. 07081.9250940, www.baumwipfelpfad-schwarzwald.de

Auf dem "Lotharpfad" im Nationalpark Schwarzwald ist zu erleben, wie sich die Natur ohne den Eingriff des Menschen entwickelt. Der 900 Meter lange Pfad führt über Stock und Stein und über umgestürzte Baumriesen durch ein Waldstück auf dem Schliffkopf, das vom Orkan Lothar 1999 heimgesucht wurde und sich seither selbst regenerieren soll. Mehr Infos unter Tel. 07449.929980, www.schwarzwald-nationalpark.de

Der "Luchspfad" in Baden-Baden führt durch Wälder, in denen sich der Luchs wohlfühlen würde. Der rund vier Kilometer lange Weg ist ein Naturerlebnis für Kinder wie Erwachsene. "Schleichen - Spähen - Ohren spitzen" lautet das Motto. Zusammen mit "Pinselohr", wie der Luchs wegen seiner langen, schwarzen Haarbüschel an den Ohren auch genannt wird, geht es auf verschlungenen Pfaden, über Felsen und schmale Brücken durch den Stadtwald Baden-Badens. 20 interaktive Stationen machen den Luchspfad zu einem spannenden Erlebnis. Alle Sinne werden angesprochen: Kinder können beobachten, lauschen, schleichen, springen und raten. Mehr Infos unter Tel. 07221.275200, www.baden-baden.de

Ein ausgezeichnetes Wandererlebnis verspricht auch das "Zweitälerland" nördlich von Freiburg. Die Ferienregion darf seit Januar 2016 das Prädikat als "Qualitätsregion Wanderbares Deutschland" tragen. Für Kinder sind besonders zwei Touren im Simonswäldertal geeignet: Künstlerische Holzstelen informieren am zwei Kilometer langen "Wunderfitzweg" über Kuckucksuhr und Schwarzwälder Kirschtorte. Und entlang des vier Kilometer langen "Schlawinerwegs" gilt es, ein Quiz zu lösen. Mehr Infos unter Tel. 07685.19433, www.zweitaelerland.de

Aber im Schwarzwald gibt es für die kleinen Abenteurer und Entdecker noch viele weitere Herausforderungen. Eine gute Planungshilfe ist die "Familien-Erlebniskarte" von Schwarzwald Tourismus. Auf einer spielerisch gestalteten und liebevoll gezeichneten Karte findet sich eine Vielzahl an Ausflugstipps für Familien. Auch die familienfreundlichen Ferienorte, familienfreundliche Unterkünfte und Erlebnispartner von "familien-ferien" Baden-Württemberg sind aufgeführt. Mehr Infos dazu unter Tel. 0761.896460, www.familie-schwarzwald.info

Neuer Radweg entlang der Kandertalbahn


Eine Fahrt mit der beliebten Kandertalbahn kann jetzt mit einer Radtour entlang des neuen "Chanderli-Radwegs" kombiniert werden. Dank eines Teilstrecken-Tickets und der möglichen Fahrradmitnahme eignet sich dieser Ausflug insbesondere für Familien. Der neue Radweg verläuft auf knapp 15 Kilometern parallel zur Strecke der Kandertalbahn von Haltingen nach Kandern. Die Bahn verkehrt jeden Sonn- und Feiertag von Mai bis Mitte Oktober. "Diese Tour bietet die Möglichkeit, jederzeit auf die Schiene oder auf das Rad umzusteigen. Das macht die Tour für Familien so interessant", so der ehemalige IG Velo Vorstand Norbert Cornelsen, dem Impulsgeber des Radwegs. "Die Idee der IG Velo war es, eine Familientour auszuschildern, bei der die Kinder die Faszination "Dampf" und das Abenteuer einer Radtour miteinander verknüpfen können", erklärt er weiter. Die Route führt von Haltingen nach Binzen, von dort über Rümmingen, Wittlingen und Wollbach nach Hammerstein und schließlich nach Kandern. So kommen Radfahrer in den Genuss der idyllischen Landschaft des Kandertals, der Rebberge und Tannenwälder und sind dabei selbst aktiv. Die Route des Chanderli-Radweges sowie alle anderen im Landkreis Lörrach vorhandenen Radrouten sind im Bürger-Geoportal gekennzeichnet und im Internet zu finden unter www.loerrach-landkreis.de/geoportal, Kategorie "Fahrradwegweisungsnetz".

Radtouren im Schwarzwald

Selbst Redaktionsleiter Matthias Reinbold ist immer wieder mit dem Bike unterwegs, hier vor dem Alpenhotel Post in Au (Bregenzerwald).
Selbst Redaktionsleiter Matthias Reinbold ist immer wieder mit dem Bike unterwegs, hier vor dem Alpenhotel Post in Au (Bregenzerwald).

Im Schwarzwald trainieren Mountainbiker und Rennradfahrer für ihre Wettkämpfe, doch Eltern mit jüngeren Kindern finden im bergigen Terrain auch gemütliche Routen. Sogar rund um den Feldberg im Hochschwarzwald, der zu den familienfreundlichen Regionen in Baden-Württemberg gehört und sich mit seinem Ferienprogramm und weiteren Angeboten auf jüngere Gäste eingestellt hat. Ausflügler müssen auf dem rund 26 Kilometer langen Bähnle-Radweg nur wenige Höhenmeter überwinden. Der Radweg verläuft zu einem Gutteil auf einer historischen Bahntrasse - mit weiten Kurven, langen Geraden und dem schönen Klausenbach-Viadukt. Er verbindet Titisee-Neustadt mit Bonndorf und bietet unterwegs tolle Aussichten auf die Wutachschlucht und die Gutachbrücke (www.hochschwarzwald.de).

Dass es im Schwarzwald hoch hinausgeht, können sich Familien zunutze machen: Wo ein Weg bergauf führt, kann man auch die umgekehrte Route wählen und bequem bergab radeln. Eine Möglichkeit ist die rund 67 Kilometer lange "Tour de Murg", die von Freudenstadt und Baiersbronn bis nach Rastatt reicht. Hier kann man es einfach mal rollen lassen - und genießen: die schöne Landschaft des Tals und die vielen Bade- und Grillplätzen am Fluss. Sollte man darüber die Zeit vergessen, ist auch das kein Problem: Vielerorts können Radler auf die Bahn umsteigen und sich ein Stück vorwärts oder zurück in den Ferienort bringen lassen. Dasselbe gilt auch für den gut 90 Kilometer langen Kinzigtal-Radweg, der Freudenstadt mit Offenburg verbindet: Der Fluss ist immer nah, die Täler des Schwarzwalds sind beeindruckend und die Ausflügler können unterwegs an vielen Punkten samt ihren Rädern in die S-Bahn steigen. Am Kinzigtal-Radweg liegt auch der familienfreundliche Ferienort Loßburg. Von hier aus können große und kleine Biker gemeinsam zu einer weiteren gemütlichen Tour aufbrechen, einer Rundfahrt vorbei an etlichen traditionellen Bauernhöfen. Außerdem bietet die Tourist-Information regelmäßig begleitete E-Bike-Touren an, die auch für Familien geeignet sind. Leihräder stehen zur Verfügung (www.freudenstadt.de, www.baiersbronn.de, www.lossburg.de).

Mit der Tour "St. Georgen" finden Eltern mit jüngeren Kindern auch im familienfreundlichen "Ferienland Schwarzwald" eine Strecke, die nicht zu anspruchsvoll ist: Die Radler sind auf rund 16 aussichtsreichen Kilometern rund um den Röhlinwald unterwegs (www.dasferienland.de).

"Glücks- und Genusswandern"

Unter dem Motto "Glücks- und Genusswandern" bieten der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord und Alpirsbacher Klosterbräu in diesem Jahr erstmals besondere geführte Wanderungen an. Bei rund 15 Touren mit den Schwarzwald-Guides, den zertifizierten Natur- und Landschaftsführern im Naturpark, entdecken Teilnehmer von Mai bis September gemeinsam faszinierende Landschaften, nähern sich dem Thema Glück in der Natur und genießen dabei eine regionale Bierspezialität der Traditionsbrauerei.
Angeboten werden die Touren in Alpirsbach, Freudenstadt, Loßburg und in Schramberg - mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten. So wird es neben einer Fotosafari und einer Glücks-Erlebnisführung auch genüssliche Stadtführungen und eine Tour durch das Naturschutzgebiet Glaswaldwiesen geben. "Natur und Landschaften haben eine glücksbringende Wirkung auf Menschen, der Aufenthalt im grünen verbessert Selbstbewusstsein und Stimmung", betont Patrizia Storz, eine der fünf teilnehmenden Schwarzwald-Guides. Auch für Carl Glauner, Inhaber von Alpirsbacher Klosterbräu, und Naturpark-Geschäftsführer Karl-Heinz Dunker ergänzen sich die Themen Wandern und Genuss optimal. "In der Natur gibt es vielfältige Genussmomente, die wir mit diesem Angebot zusammenführen möchten", so Glauner. Bei den Wanderungen gehe es dabei nicht nur um Geselligkeit, sondern auch um Entschleunigung in einer hektischer werdenden Welt.

Die Teilnehmer des "Glücks- und Genusswanderns" können im Rahmen der Touren Bierspezialitäten probieren - darunter natürlich auch alkoholfreie Biere. Zudem werden Anekdoten und Wissenswertes aus der rund 140-jährigen Unternehmensgeschichte zu hören sein. Bei entsprechend positiver Resonanz können sich beide Partner gut vorstellen, das Angebot im kommenden Jahr auf den gesamten Naturpark auszuweiten. Weitere Infos zu den angebotenen Touren im Guide-Portal unter www.schwarzwaldguides.de.

Zu Fuß oder per Rad: Tolle Touren rund um Lahr 


Nach einem Jahr konzeptioneller Vorarbeit liegen pünktlich zu den Pfingstferien zwei handliche Flyer mit übersichtlichen Tourenkarten, Längenangaben und Höhenprofilen für Radfahrer und Wanderer bereit. "Ein ambitioniertes Projekt ist fertig gestellt", resümiert Martina Mundinger vom Stadtmarketing. Vorgestellt werden je zehn unterschiedliche Routen durch die Ortenau, den Schwarzwald bis ins Elsass. Sie variieren vom familienfreundlichen Ausflug bis zum anspruchsvollen Sportprogramm und zeigen: Umgeben von Weinbergen, der attraktiven Rheinebene sowie der Vorgebirgszone des Schwarzwaldes ist die Stadt Lahr der ideale Ausgangspunkt für abwechslungsreiche Freizeitangebote. Einen zusätzlichen Mehrwert bieten Vorschläge zu Sehenswürdigkeiten und Einkehrmöglichkeiten entlang der Strecken. Ergänzend sind in der Radkarte Fahrrad-Fachgeschäfte sowie Verleih- und Ladestationen für E-Bikes aufgeführt. In Kürze soll es auch Fremdsprachenversionen in Englisch und Französisch geben. Alle Touren sind auch unter www.outdooractive.com angelegt und bieten GPS-Daten sowie die mobile Abrufbarkeit unterwegs. "Wandern um Lahr: Auf Pfaden und Wegen in die Region" Der handliche Flyer beschreibt Wanderungen, von beschaulich bis sportlich, mit kulturellem oder landschaftlichen Höhepunkten. Rund um Lahr laden Touren auf den Langenhard, um den Eichberg oder auf den Schutterlindenberg Bürger wie Touristen ein, die besondere Kulturlandschaft in unmittelbarer Umgebung zu entdecken. Was wäre eine Wanderung ohne Pause? Die Tour "Von Hütte zu Hütte" bietet tolle Rastplätze mit Feuerstellen. Für Familien mit Kindern sind Etappenwanderungen entlang der Schutter sowie Themenwege und Erlebnisrouten mit Spielmöglichkeiten aufgeführt. Geübten Wanderern bietet der Geroldsecker Qualitätsweg über 35,5 Kilometer zertifizierten Schwarzwaldgenuss. "Radtouren Lahr: Familien-, Rad- und Rennradstrecken rund um Lahr" Das Kartenmaterial bietet in zehn sorgsam ausgearbeiteten Touren über 520 Kilometer Radstrecke durch abwechslungsreiches Gelände. Neben E-Bikerouten, vorbei an Kulturdenkmälern durch Wald und Wiese, führt der Radweg Rhein-Schutteltal von der Rheinebene bis in die Vorbergzone des Schwarzwaldes. Besondere Angebote, wie der Radbus auf den Geisberg und ins Elsass, sind ebenfalls aufgenommen. Die Touren decken die Bandbreite vom fünf Kilometer langen Familienausflug entlang von Spiel- und Einkehrmöglichkeiten bis zur ambitionierten 120 Kilometer langen Rennradtour zum Odilienberg und zurück mit 1085 Höhenmetern Gesamtanstieg ab. Die kostenfreien Faltkarten und weiterführendes Informations- und Kartenmaterial sind im KulTourBüro Lahr - Tickets & Touristik erhältlich. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 10 Uhr bis 16.30 Uhr Samstag 10 Uhr bis 13.00 Uhr Sonntag und Montag geschlossen

Landwirtschaftliche Produkte

Jetzt bequem im Internet kaufen

Die vom Kunden gewünschte Transparenz schafft Cowfunding-Freiburg, indem der Käufer die Möglichkeit bekommt, hinter die Kulissen zu blicken. Für jeden Partnerlandwirt hat Cowfunding-Freiburg deshalb eine eigene Plattform auf seiner Webseite integriert, wo die wichtigen Information über Hof, Tiere und Bewirtschaftung festgehalten sind. Der Kunde kann sich so bewusst für oder gegen einen Produzenten entscheiden bzw. den Landwirt seines Vertrauens auswählen. Gleichzeitig wird er mit Hilfe zahlreicher Blogs über die Arbeit auf den Höfen (Hofgeschichten) auf dem Laufenden gehalten.

Der Ein- bzw. Verkauf funktioniert einfach und nennt sich Cowfunding: Der Landwirt lädt ein Foto des Tiers, das er verkaufen möchte, in den Onlineshop, wo letztlich ein hiesiges Angebot an Tieren entsteht. Der Kunde kann die verschiedenen Angebote vergleichen und den Landwirt seines Vertrauens bzw. das Tier seiner Wahl aussuchen. Sobald er sich für ein Tier entschieden hat, kann er beim Cowfunding einsteigen.

Cowfunding bedeutet nichts anderes, als dass eine Gruppe von Menschen (Kunden) gemeinsam ein ganzes Tier finanziert und jeder seinen echten Anteil bekommt. Wenn der Kunde zum Beispiel ein Rind mitfinanziert hat, bekommt er seinen Anteil als eigenes Paket geliefert, das aus insgesamt fünf Fleischpäckchen besteht: Eines der Päckchen ist gefüllt mit Suppenfleisch, eines mit Steaks, eines mit Hack, eines mit Rouladen bzw. Braten und eines mit Filet. So stellt Cowfunding-Freiburg also gleichzeitig sicher, dass alles genutzt wird. Dieser Philosophie folgend müssen auch die Innereien, das Fell und das Geweih des Tiers verkauft sein, bevor das Cowfunden beendet ist und das Tier zum Schlachter gebracht wird.

Wenn das Tier geschlachtet und verarbeitet ist, wird es vom entsprechenden Landwirt in die Stadt zum Kunden gebracht. Auch bei der Übergabe bietet sich also die Möglichkeit, mit dem Landwirt in den Dialog zu treten und so gemeinsam für die gewünschte Transparenz zu sorgen.

Freilichtmuseum Vogtsbauernhof

Über 400 Jahre Schwarzwald in Gutach erleben

Das ältestete Freilichtmuseum Baden-Württembergs in Gutach (mit eigenem Bahnhalt)  kann auf rund fünf Haktar Fläche erlebt werden.  Es hat zwischen 9 Uhr und 17 Uhr geöffnet. Im August sogar bis 19 Uhr. Jeden Sonntag wird um 11 Uhr eine kostenlose Führung angeboten. Zu sehen sind unter anderem sechs voll eingerichtete Schwarzwälder Eindachhöfe, ein Leibgedinghaus ein Taglöhnerhaus, welche die typischen Bauformen ihrer jeweiligen Herkunftsregion ausweisen. Ebenso gibt es 15 Nebengebäude wie Speicher, Mühlen, Sägen, Kapelle, Hanfreibe  und dazu immer wieder Vorführungen in den Gebäuden.

Bollenhut-Wegle

Als "Bollenhut-Talwegle" führt jetzt der 3,5 Kilometer lange "Karl-Wöhrle-Weg" entlang des Kirnbachs vorbei an den typischen alten Schwarzwaldhöfen. An beiden Enden laden Gasthöfe zur Pause ein. Acht Infotafeln informieren über Tracht, Brauchtum, Vereinsleben und Kirchenfeste der Region. Eine Installation des Fotografen Jochen Scherzinger zeigt auf fünf Stahltafeln lebensgroße Bilder der heute noch getragenen Trachten: ledige Frauen mit Goldschäppel oder rotem Bollenhut, verheiratete mit schwarzem und Männer mit Samthut.

Einen Flyer zum Weg und das Programm zur Eröffnung ist erhältlich bei der Tourist-Info Wolfach, Tel. 07834 835353, www.wolfach.info

Aufregende ErIebnisse

Steinwasen-Park Oberried

Im April 2018 startet der Steinwasen-Park Oberried bei Freiburg wieder in die Saison. Allerdings nur bei gutem Wetter.

Unser Bild zeigt eine Testfahrt von Matthias Reinbold.

Uhrenstraße feiert Jubiläum

Entlang von Museen, Uhrenfabriken, Ausstellungen, Klöstern und alten Handwerksbetrieben führt die Deutsche Uhrenstraße durch den Schwarzwald und die Baar, auf fast 320 km. Mit Höhenlagen von 250 m bis 1100 m eröffnen sich immer wieder großartige Aussichten. Ob als Uhrenexperte oder mit dem Mountainbike: Auf dieser Strecke haben alle die Möglichkeit, Uhrengeschichte zu erfahren. Von den hausgewerblichen Anfängen im Hochschwarzwald bis zur ehemals größten Uhrenfabrik der Welt in Schramberg ist alles dabei. Vor 25 Jahren, im April 1992, wurde die Deutsche Uhrenstraße eröffnet. Über vier Jahre Vorarbeit waren nötig, um alle bürokratischen Hürden in sechs Landkreisen zu nehmen. Kleine Besonderheit am Rande ist, dass sie die einzige als Rundkurs angelegte Ferienstraße ist. Die Abenteuerreise kann in Villingen-Schwenningen beginnen, sie führt von Rottweil nach Schramberg und über Furtwangen, nach Waldkirch, St. Peter, an den Titisee und über Lenzkirch wieder zurück. Dabei kommt man an vielen Städten und Ortschaften vorbei, die Bedeutung für die Uhrenproduktion im Schwarzwald haben. Überall finden sich Zeugnisse der Uhrenindustrie, immer wieder bietet sich die Möglichkeit zur Besichtigung und an manchen Orten werden sogar noch Kuckucksuhren oder Armbanduhren gefertigt.


Touristischer Rekord in Freiburg

Der Freiburgtourismus erreicht im Jahr 2017 ein neues Rekordergebnis: Von Januar bis Dezember wurden 1,55 Millionen Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben mit mindestens zehn Betten registriert - 7,9 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Trotz der vier neuen Hotels und damit 24 Prozent Bettenzuwachs ist auch die Bettenauslastung in der Hotellerie mit 56,3 Prozent weniger als befürchtet gesunken. Der Rückgang betrug 0,8 Prozentpunkte. Allerdings geht die FWTM davon aus, dass die Bettenauslastung in der Freiburger Hotellerie als Folge der Neueröffnungen im Jahr 2018 weiter sinken wird. FWTM-Geschäftsführerin Hanna Böhme: "Es ist sehr erfreulich, dass die Anzahl der Übernachtungsgäste in Freiburg wächst, ist das doch eine Folge der steigenden Beliebtheit Freiburgs als Wirtschafts-, Wissenschafts- und Tourismusstandort. Angesichts der zusätzlichen Übernachtungsangebote gilt es nun aber auch, den Tourismusstandort Freiburg im Sinne des Tourismuskonzeptes weiterzuentwickeln. "Der Gemeinderat der Stadt Freiburg hat am 20. Februar 2018 das im Sommer 2017 vom FWTM-Tourismusbeirat vorgelegte Tourismuskonzept für die Stadt Freiburg zur Kenntnis genommen. Das Tourismuskonzept zielt auf ein qualitativ hochwertiges, individuelles Tourismusangebot, das einerseits der großen ökonomischen Bedeutung des Wirtschaftszweigs für den Standort Freiburg Rechnung trägt, andererseits aber auch die Sorge der Bevölkerung aufnimmt, der Freiburg Tourismus könne die Stadt zu stark belasten. Daher soll eine Infrastruktur geschaffen werden, von der Gäste und Einwohner zugleich profitieren. Der Tourismus schafft eine zusätzliche Nachfrage für Gastronomie, Handel und zahlreiche andere Bereiche und stützt damit ein vielfältiges Angebot, das essentiell für die Lebensqualität einer Stadt ist.

Hotelentwicklung Die Bettenanzahl hat sich in der Freiburger Hotellerie im Vergleich zum Vorjahr von 5.260 auf 6.543 Betten erhöht. Trotz einer Zunahme der Bettenanzahl um mehr als 24 Prozent war der Rückgang in der Bettenauslastung in der Freiburger Hotellerie von Januar bis Dezember 2017 bei 56,3 Prozent vergleichsweise gering (Vorjahr 57,1 Prozent). Zu dem Zuwachs von 1.283 Betten kam es durch die Neueröffnungen der Betriebe Wyndham Super 8-Hotel Freiburg, Holiday Inn Express, Hampton by Hilton und Motel One. Deutlich schlug sich die Eröffnung der neuen Hotels in den Übernachtungszahlen nieder. Seit September wuchsen die Zahlen der Übernachtungen in der Hotellerie deutlich zweistellig: Mit einem Plus von 21,5 Prozent war der Dezember Spitzenreiter, gefolgt vom September mit 20,7 Prozent. Die Zuwächse in den Hotelübernachtungen im Oktober und November betrugen 17 Prozent und 16,7 Prozent. Diese überdurchschnittlich gute Entwicklung zeigt auch, dass in den Jahren bis 2017 die Nachfrage an Hotelübernachtungen deutlich stärker gestiegen ist, als das Angebot und hieraus ein Nachfrageüberhang an Hotelzimmern resultierte. Für die kommenden Jahre sind weitere Hotelprojekte geplant: Für 2019 ist die Eröffnung eines Privathotels auf dem Güterbahnhof mit 60 Zimmern avisiert. In der Eugen-Martin-Straße entsteht das Adagio access Aparthotel Freiburg mit 150 Zimmer (Eröffnung 2018/2019). Hinzukommt ein geplantes Adina Apartment Hotel Freiburg auf dem Ganter-Areal mit 117 Apartments (Eröffnung 2019/2020). Des Weiteren wird das Hotel Rheingold unter dem neuen Namen Courtyard Hotel Freiburg (Eröffnung 2020/21) nach dem Umbau eine Kapazität von 156 Zimmer haben (vorher 60 Zimmer). Zudem wurde ein Premier Inn mit 180 Zimmern in Bahnhofsnähe angekündigt. Durch die Neubauten und Neueröffnungen erfolgt jedoch nicht eine notwendige Profilierung der Freiburger Hotellandschaft, welche Freiburgs Tourismusthemen aufnimmt, wie beispielsweise ein Weinhotel, ein Fahrradhotel oder ein innovatives Hostel-Konzept für jüngere Besucher. Die attraktive, bisher durch inhabergeführte Privathotellerie geprägte Hotelinfrastruktur wird damit austauschbarer und standardisierter. Im Low-Budget Bereich drohen gegebenenfalls Überkapazitäten, die die inhabergeführte Freiburger Hotellerie mit Sorge erfüllen und den Zielen des Tourismuskonzepts wiedersprechen. Baden-Württemberg und Herkunftsländer Im Baden-Württemberg-Vergleich steht Freiburg sehr gut da: Hier stiegen die Übernachtungszahlen um 1,7 Prozent an, in Freiburg um 7,9 Prozent. Freiburg verzeichnet von den baden-württembergischen Städten den größten Übernachtungszuwachs, dicht gefolgt von Mannheim mit 7,4 Prozent. In Stuttgart stiegen die Übernachtungen um 2 Prozent, in Heidelberg um 1,6 Prozent und in Baden-Baden um 4,8 Prozent an. "Freiburg ist so beliebt wie noch nie bei den Übernachtungsgästen. Neben den 1,55 Millionen Übernachtungen im Reiseverkehr kommen allerdings auch noch kleinere Häuser sowie Privatzimmer, die nicht in die Statistik eingehen. Diese Zahl ist erfahrungsgemäß mit ca. 1,5 Millionen nochmal fast ebenso hoch wie die Zahl der statistisch erfassten Übernachtungen", so Franziska Pankow, FWTM-Abteilungsleiterin Tourismus, Convention Bureau & Events. Die Top Ten Herkunftsländer der Freiburger Übernachtungsgäste führt nach wie vor die Schweiz als Spitzenreiter mit insgesamt 131.468 Übernachtungen an (+3,1 Prozent), gefolgt von Frankreich mit 39.882 Übernachtungen (-3,9 Prozent). Auf Platz drei befindet sich weiterhin Spanien mit 38.929 Übernachtungen, was allerdings ein Zuwachs von 12,7 Prozent an Übernachtungen bedeutet. Auf Platz 4 ist Italien mit 35.010 Übernachtungen (+6,8 Prozent), dicht gefolgt von den USA mit 34.708 (+11 Prozent). Platz 6 belegt die Niederlande mit 33.451 Übernachtungen (+2,4 Prozent), Platz 7 das Vereinigte Königreich mit 30.765 Übernachtungen (-1,7 Prozent).

Platz 8 nehmen erneut die arabischen Golfstaaten mit 22.804 Übernachtungen ein, wobei dies einem Rückgang um 11,4 Prozent entspricht. Ein Grund hierfür könnte die Katarkrise sei, in Folge derer Saudi-Arabien und seine Verbündeten Ägypten, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate der staatlichen Fluggesellschaft Qatar Airways keine Landegenehmigung mehr erteilt und die Überflugrechte entzogen haben. Hingegen angestiegen sind erstmals seit 2014 wieder die Übernachtungen von Gästen aus Russland um 12,5 Prozent auf insgesamt 16.576. Hier war in den letzten Jahren aufgrund der Sanktionen des Westens, Insolvenzen von russischen Reiseveranstaltern und der schlechten Wirtschaftslage ein Rückgang im zweistelligen Prozentbereich zu beobachten. Platz 10 belegt wie im vergangenen Jahr bereits Israel mit 13.965 Übernachtungen (-0,5 Prozent).Kongresswesen Die Vermittlung von Unterkünften an Kongressteilnehmer und Gruppen erfolgt unter anderem durch das Freiburg Convention Bureau der FWTM. Auf Wunsch der Freiburger Hotellerie hatte die FWTM im Januar 2016 den Freiburger Buchungsservice wieder in die eigenen Hände genommen. Mittlerweile sind 52 von 65 Hotels unter Vertrag. Hinzukommen noch Jugendherbergen, Hostels, Pensionen und Privatvermieter. Im vergangenen Jahr hat das Convention Bureau knapp 1.900 Buchungen vermittelt und den Umsatz im Vergleich zum ersten Jahr um 157 Prozent gesteigert. Gründe für die hohe Steigerung sind der sukzessive Aufbau des Reservierungssystems im ersten Jahr des Freiburger Buchungsservice und der zeitversetzte Start des Gruppen- und Kongressbuchungsservice im Laufe des zweiten Quartals 2016. Vom Gesamtumsatz des Freiburger Buchungsservice wurden 92 Prozent in die Freiburger Hotellerie vermittelt.