Veranstaltungen


Am kommenden Sonntag, 13. Januar 2019, wird es bei der Aktion "Licht aus!" in sieben Hochschwarzwald-Gemeinden dunkel. Um 18 Uhr gehen in Breitnau, Eisenbach, Grafenhausen, Lenzkirch, St. Blasien, St. Peter und Todtmoos für mindestens eine Stunde ganz oder teilweise die elektrischen Lichter aus. Damit bietet der Hochschwarzwald bewusst den Rahmen für Ruhe und Besinnung. Alle Gäste und Einheimischen sind zum Mitmachen aufgerufen.Hinterzarten, 7. Januar 2019: Einen geselligen Abend verbringen mit Familie und Freunden, auf eine Fackelwanderung gehen, oder einfach nur den Sternenhimmel betrachten - in sieben Hochschwarzwald-Gemeinden lassen Gäste und Einheimische den Alltag für mindestens eine Stunde hinter sich und genießen die besondere Atmosphäre im Rahmen der Aktion "Licht aus!". Am kommenden Sonntag, 13. Januar 2019, werden in Grafenhausen-Balzhausen, LenzkirchSaig, St. Blasien und Todtmoos in der Zeit von 18 bis 19 Uhr alle öffentlichen Lichter und Laternen ausgeschaltet. In St. Peter bleibt es bis 19:30 Uhr dunkel, in Breitnau und EisenbachBubenbach sogar bis 20 Uhr.Dom im Dunkeln, Sternwanderung und Schlittenfahrt im Fackelschein, Lesung für KinderUm 18 Uhr ist Zeit zum Abschalten. Ein eindrucksvoller Moment, insbesondere in St. Blasien, wenn rund um den Dom die Lichter gelöscht werden, aber auch in den kleineren Orten, die gänzlich im Dunkeln liegen. Alle sieben Gemeinden bieten stimmungsvolle Treffpunkte mit heißen Getränken sowie Fackelwanderungen an, in Saig wird es gar eine Sternwanderung zur Ortsmitte geben. St. Peter organisiert eine Lesung bei Kerzenschein für Kinder, in Balzhausen wird Stockbrot gebacken, Schlittenfahren im Fackelschein ist in Breitnau möglich. Es ist bereits die dritte Aktion "Licht aus!" im Hochschwarzwald. Im vergangenen Jahr beteiligten sich neun Gemeinden, im Jahr 2016 waren sechs Orte dabei.Mit der Aktion "Licht aus!" bietet der Hochschwarzwald bewusst den Rahmen für Ruhe und Besinnung. Alle Gäste und Einheimischen können sich daran beteiligen. Ziel ist es, dass während der Aktion möglichst viele elektrische Lichter - öffentliche und private - in den teilnehmenden Orten ausgeschaltet bleiben. Die Programme in den einzelnen Gemeinden stehen unter www.hochschwarzwald.de/Licht-aus

Schneeskulpturen-Festival in Bernau


Acht europäische Schneekünstler-Teams meißeln, sägen und schleifen beim dritten
"Schwarzwälder Schneeskulpturen-Festival" in Bernau ihre Fantasien ins Eis. Vom 7. bis 10.
Februar 2019 können Besucher bei der Entstehung der Kunstwerke dabei sein und mit den
Künstlern ins Gespräch kommen. Dafür verwandelt sich ein kleines Plateau mitten im Skigebiet von Bernau in eine luftige Werkstatt für die Bildhauer-Teams. Mit Schaufeln, Spaten und Schäleisen formen sie ihre Kunstwerke aus Schneewürfeln mit drei Metern Kantenlänge. Nachts sind die Skulpturen beleuchtet. Am 9. Februar sind abends eine spektakuläre Ski-Show, eine Pistenbully Parade, ein Fackelabfahrtslauf und ein Feuerwerk geplant. Mehr Infos unter Tel. 07675.160030, www.schneeskulpturen-schwarzwald.de


Neues Rettungssystem für Wanderer im Schwarzwald

Zusammenarbeit von Bergwacht und Schwarzwaldverein

Ein neues System zur schnelleren Lokalisierung von Notfallorten im unwegsamen Gelände haben der Schwarzwaldverein e.V. und die Bergwacht Schwarzwald auf dem Feldberg vorgestellt. Ministerialdirektor Julian Würtenberger, der die Schirmherrschaft übernommen hat und Ministerialdirigent Hermann Schröder überzeugten sich von der Arbeitsweise des Systems, das auf der Digitalen Wegeverwaltung des Schwarzwaldvereins basiert. Die eindeutigen Standortnamen von mehr als 15.000 Wegweisern des Wanderwegenetzes können bei der Meldung von Notfällen zur schnelleren und eindeutigen Lokalisierung eines Notfallortes beitragen. Von der Bergwacht Schwarzwald kam der Anstoß, die flächendeckend vorhandenen Wegweiser zur Basis eines Rettungspunktekonzeptes zu machen. Die Leitstellen der Rettungsdienste im westlichen Baden-Württemberg haben über ein vom Schwarzwaldverein entwickeltes Online-Tool ab sofort Zugriff auf die tagesaktuellen Geodaten der Wegweiserstandorte und Verläufe der Wanderwege. Verunfallte im Gelände oder Ersthelfer können durch Nennung des Standortnamens des nächsten Wegweisers die Lokalisierung und damit das Eintreffen des Rettungsteams beschleunigen. "Durch die Zunahme an Outdooraktivitäten im gesamten Einsatzgebiet der Bergwacht Schwarzwald, steigt auch die Anforderung an die Bergwacht. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, ist es für die Bergwacht von zentraler Bedeutung die bestmöglichen Mittel nutzen zu können. Die Wegpunkte des Schwarzwald Vereins sind eine entsprechende Hilfe, wenn es darum geht einen Unfallort abseits der befahrbaren Wege zu lokalisieren. Gemeinsam mit dem Flottenmanagementsystem Rescue Track und dem Einsatz des Digitalfunk, kann die Bergwacht schneller und sicherer Hilfe leisten", lobt der Landesvorsitzende der Bergwacht Schwarzwald Adrian Probst das neue System. Neben der Präsentation des Rettungspunkte-Systems stellte die Bergwacht den Einsatz des Digitalfunks und des Flottenmanagementsystems "Rescue-Track" vor. In einer Übung demonstrierte die Rettungsorganisation den Ablauf vom Eingang eines Notrufes über die Lokalisierung bis zum Auffinden und dem Abtransport eines Verletzten aus dem unwegsamen Gelände. Ministerialdirektor Würtenberger sprach von einer Win-Win-Situation: "Gut, wenn zwei Verbände zusammenarbeiten und etwas so Positives dabei herauskommt. Dass neben der Orientierung der Wanderer die Wegweiser als Rettungspunkte für die Notfallhelfer dienen können, ist ein wichtiger Mehrwert". Georg Keller, Präsident des Schwarzwaldvereins, freute sich über den Zusatznutzen der Wegweiserstandorte: "Der Schwarzwaldverein trägt mit seinem ausgedehnten Netz von Wanderwegen einen beachtlichen Teil zur touristischen Wertschöpfung im Schwarzwald bei. Umso mehr freut es uns, dass unsere 15.000 Wegweiserstandorte nun auch für Einheimische und Gäste im Fall des Falles zu Rettungspunkten werden können." Das neue System erfordert allerdings die Aufmerksamkeit der Wanderer und Outdoorsportler, die den Wegweisern des Schwarzwaldvereins auch in Hinsicht auf die eigene Sicherheit einen zweiten Blick gönnen sollten. Der Standortname ist an jedem Wegweiserpfosten auf einem der Blätter in Verbindung mit der Höhenangabe genannt. Jeder Standort ist mit Geokoordinaten verknüpft und für die Leitstellen der Rettungsdienste abrufbar.

Kostenloses Internet

Kostenlose Hotspots kannte man bisher nur aus Großstädten. Nun dürfen sich auch die Gäste sowie Bürger und Bürgerinnen aus Freiamt über solch einen Zugang beim Kurhaus freuen. Die Handhabung ist relativ einfach: Wer durch das Kurhaus oder den Kurgarten schlendert, schaltet die WLAN-Funktion seines Smartphone, Tablet oder Laptop ein und wählt "@Hotspot Kurhaus" aus. Die nächsten Schritte: Nutzungsbedingungen akzeptieren und eine beliebige Webseite öffnen - und schon ist man im World Wide Web. Die Reichweite der Antennen liegt zwischen 150 und 200 Metern.

Ortsrallye 

Den eigenen Urlaubsort kennenlernen und seine Sehenswürdigkeiten entdecken - mit dem Flyer der Ortsrallye ausgestattet, ist das ganz einfach. Unterwegs können spannende und knifflige Quizfragen gelöst werden. Eine Ortsrallye wird in Löffingen, Schluchsee, Lenzkirch-Kappel, Feldberg-Falkau/Altglashütten, Grafenhausen, Breitnau, Todtnau, St. Märgen und Hinterzarten angeboten, ab Mai zudem in Neustadt. Die einzelnen Touren sind zwischen 2,5 km und 5,6 km lang und für Kinder ab 6 Jahren geeignet. Den Flyer mit Ortskarte und Quizfragen gibt es in der Tourist-Information des jeweiligen Ortes und unter www.hochschwarzwald.de/Kuckys-Ortsrallyes.

Genießerpfad im Rothauser Land 

So stellt man sich den Schwarzwaldvor: Ein dunkler, urtümlicher Wald mit schmalen Pfaden, steilen Hängen, einemFlüsschen im Tal und gelegentlichenAussichtsschneisen, die einenBlickauf entfernte Bergweltenbieten. All das erleben Wanderer auf dem Rappenfelsensteig. Der Weg führt durch einen Bannwald, der ohne menschliche Eingriffe wächst wie er will. Vorbei an einerFelskulisse mit skurrilen Steingestalten und riesigenGeröllhalden. Mit etwas Glück können auf der 12,4 km langen Rundtour Gämse beobachtet werden.