Veranstaltungen

Neues Rettungssystem für Wanderer im Schwarzwald

Zusammenarbeit von Bergwacht und Schwarzwaldverein

Ein neues System zur schnelleren Lokalisierung von Notfallorten im unwegsamen Gelände haben der Schwarzwaldverein e.V. und die Bergwacht Schwarzwald auf dem Feldberg vorgestellt. Ministerialdirektor Julian Würtenberger, der die Schirmherrschaft übernommen hat und Ministerialdirigent Hermann Schröder überzeugten sich von der Arbeitsweise des Systems, das auf der Digitalen Wegeverwaltung des Schwarzwaldvereins basiert. Die eindeutigen Standortnamen von mehr als 15.000 Wegweisern des Wanderwegenetzes können bei der Meldung von Notfällen zur schnelleren und eindeutigen Lokalisierung eines Notfallortes beitragen. Von der Bergwacht Schwarzwald kam der Anstoß, die flächendeckend vorhandenen Wegweiser zur Basis eines Rettungspunktekonzeptes zu machen. Die Leitstellen der Rettungsdienste im westlichen Baden-Württemberg haben über ein vom Schwarzwaldverein entwickeltes Online-Tool ab sofort Zugriff auf die tagesaktuellen Geodaten der Wegweiserstandorte und Verläufe der Wanderwege. Verunfallte im Gelände oder Ersthelfer können durch Nennung des Standortnamens des nächsten Wegweisers die Lokalisierung und damit das Eintreffen des Rettungsteams beschleunigen. "Durch die Zunahme an Outdooraktivitäten im gesamten Einsatzgebiet der Bergwacht Schwarzwald, steigt auch die Anforderung an die Bergwacht. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, ist es für die Bergwacht von zentraler Bedeutung die bestmöglichen Mittel nutzen zu können. Die Wegpunkte des Schwarzwald Vereins sind eine entsprechende Hilfe, wenn es darum geht einen Unfallort abseits der befahrbaren Wege zu lokalisieren. Gemeinsam mit dem Flottenmanagementsystem Rescue Track und dem Einsatz des Digitalfunk, kann die Bergwacht schneller und sicherer Hilfe leisten", lobt der Landesvorsitzende der Bergwacht Schwarzwald Adrian Probst das neue System. Neben der Präsentation des Rettungspunkte-Systems stellte die Bergwacht den Einsatz des Digitalfunks und des Flottenmanagementsystems "Rescue-Track" vor. In einer Übung demonstrierte die Rettungsorganisation den Ablauf vom Eingang eines Notrufes über die Lokalisierung bis zum Auffinden und dem Abtransport eines Verletzten aus dem unwegsamen Gelände. Ministerialdirektor Würtenberger sprach von einer Win-Win-Situation: "Gut, wenn zwei Verbände zusammenarbeiten und etwas so Positives dabei herauskommt. Dass neben der Orientierung der Wanderer die Wegweiser als Rettungspunkte für die Notfallhelfer dienen können, ist ein wichtiger Mehrwert". Georg Keller, Präsident des Schwarzwaldvereins, freute sich über den Zusatznutzen der Wegweiserstandorte: "Der Schwarzwaldverein trägt mit seinem ausgedehnten Netz von Wanderwegen einen beachtlichen Teil zur touristischen Wertschöpfung im Schwarzwald bei. Umso mehr freut es uns, dass unsere 15.000 Wegweiserstandorte nun auch für Einheimische und Gäste im Fall des Falles zu Rettungspunkten werden können." Das neue System erfordert allerdings die Aufmerksamkeit der Wanderer und Outdoorsportler, die den Wegweisern des Schwarzwaldvereins auch in Hinsicht auf die eigene Sicherheit einen zweiten Blick gönnen sollten. Der Standortname ist an jedem Wegweiserpfosten auf einem der Blätter in Verbindung mit der Höhenangabe genannt. Jeder Standort ist mit Geokoordinaten verknüpft und für die Leitstellen der Rettungsdienste abrufbar.

Kostenloses Internet

Kostenlose Hotspots kannte man bisher nur aus Großstädten. Nun dürfen sich auch die Gäste sowie Bürger und Bürgerinnen aus Freiamt über solch einen Zugang beim Kurhaus freuen. Die Handhabung ist relativ einfach: Wer durch das Kurhaus oder den Kurgarten schlendert, schaltet die WLAN-Funktion seines Smartphone, Tablet oder Laptop ein und wählt "@Hotspot Kurhaus" aus. Die nächsten Schritte: Nutzungsbedingungen akzeptieren und eine beliebige Webseite öffnen - und schon ist man im World Wide Web. Die Reichweite der Antennen liegt zwischen 150 und 200 Metern.

Genießerpfad im Rothauser Land 

So stellt man sich den Schwarzwaldvor: Ein dunkler, urtümlicher Wald mit schmalen Pfaden, steilen Hängen, einemFlüsschen im Tal und gelegentlichenAussichtsschneisen, die einenBlickauf entfernte Bergweltenbieten. All das erleben Wanderer auf dem Rappenfelsensteig. Der Weg führt durch einen Bannwald, der ohne menschliche Eingriffe wächst wie er will. Vorbei an einerFelskulisse mit skurrilen Steingestalten und riesigenGeröllhalden. Mit etwas Glück können auf der 12,4 km langen Rundtour Gämse beobachtet werden.

Närrische Heimattage

Einer der ersten Höhepunkte der Heimattage in Waldkirch werden am Samstag, 3. und Sonntag, 4. Februar, die Närrischen Heimattage sein. Die Drogeriekette dm wettet, dass Waldkirch es nicht schafft, am Samstag 600 Hemdglunker auf den Marktplatz zu bekommen.

Für das ganz besondere Narrentreffen haben sich Waldkircher Zünfte der Gesamtstadt zusammengeschlossen und ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Unter dem Motto "Waldkirch: gestern - heute - morgen" werden die Zünfte den Umzug, nicht nur in ihrem Häs bereichern, sondern sie werden Themen aus dem Städtle und der Stadtgeschichte närrisch präsentieren. Dabei werden sie von verschiedenen Gruppen - wie Kindergärten, Altenheimen, Vereinen, passiven Mitgliedern, Freunden und Bekannten - unterstützt, die das Motto aufgreifen und ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Das Programm beginnt am Samstag, 3. Februar, um 14.30 Uhr mit der Närrischen Heimattage-Wette. Die Drogeriekette dm wettet, dass Waldkirch es nicht schafft, 600 Hemdklunker auf dem Marktplatz zu versammeln, die gemeinsam den Narrenmarsch kläppern! Um 16 Uhr ziehen die Motto- und Schnurrgruppen auf dem Marktplatz ein, im Anschluss wird der Narrenbaum durch die Mitglieder Narrenzunft "Der Wilde Mann e.V." aufgestellt. Auf den Dämmerungsumzug der Narrenzünfte folgt närrisches Treiben im Narrendorf und in den örtlichen Gasthäusern.

Am Sonntag, 4. Februar, wird beim großen Umzug um 13:11 Uhr das Motto "Waldkirch: gestern - heute - morgen" von vielen Fußgruppen zu sehen sein. Im Anschluss bietet das Narrendorf und in die örtlichen Gasthäuser Gelegenheit zum Narrentreiben.


Münsterturm Freiburg geschlossen

.Die vor einem Jahr begonnenen Sanierungsarbeiten in der Türmerstube und im Glockenturm des Freiburger Münsters lassen sich nicht, wie ursprünglich geplant, im März abschließen. Der Münsterturm muss für den Besucherverkehr daher noch bis einschließlich August diesen Jahres geschlossen bleiben. Die Erhebung der tatsächlichen Schäden hatte bereits im Frühjahr 2017 eine Ausweitung der Bauzeit erfordert: Unter anderem machte die Belastung mit Asbest und Holzschutzmitteln im Glockenstuhl den Besucherverkehr während der Bauarbeiten unmöglich. "Diese Sanierungsarbeiten sind mittlerweile abgeschlossen, dafür haben sich jedoch an anderen Stellen neue Herausforderungen ergeben, die individueller handwerklicher Einzellösungen bedürfen", erläutert Dr. Jan Kühle, stellvertretender Vorsitzender des Münsterfabrikfonds. Die Baustelle erstreckt sich von der Türkonstruktion zum Münsterplatz hin bis hoch in den Glockenstuhl hinein und damit über alle Etagen hinweg. "Die Leistungen unserer Teams vor Ort sind herausragend, alle Beteiligten arbeiten hochprofessionell und motiviert. Dennoch sind Sanierungsarbeiten im mittelalterlichen Münster eben niemals Standardsituationen", so Jan Kühle weiter. "Wir bedauern die erneute Verzögerung, insbesondere auch mit Blick auf unsere auswärtigen Besucher." Die Wiedereröffnung des Turms für die Öffentlichkeit erfolgt im Herbst 2018 - dann werden die Gäste über den modernisierten Eingangsbereich an der Südseite des Münsters Zugang haben und im Inneren funktionell und gestalterisch neue Elemente vorfinden - vom Lichtkonzept bis hin zur neugestalteten Türmerstube. 

Schneeskulpturen-Festival in Bernau 

Dass man aus Schnee wahre Kunstwerke zaubern kann, lässt sich in Bernau bestaunen: Vom 25.
bis 30. Januar 2018 gestalten Künstler mit Schaufeln, Spaten und Schäleisen ihre Werke beim "2.
Schneeskulpturen-Festival" im südlichen Schwarzwald. Interessierte können das Schaffen auf dem Plateau inmitten des Skigebiets Köpfle/Spitzenberg direkt verfolgen. Bei Dunkelheit wird die Open Air-Galerie aus acht Schneeskulpturen stimmungsvoll beleuchtet. Wer seinen Orientierungssinn testen möchte, darf sich in Bernau auf eine weitere Attraktion freuen: Bei guter Schneelage soll vom 29. Januar bis 11. Februar 2018 ein riesiges Schneelabyrinth auf einer Fläche von 47 mal 47 Metern gebaut werden.

Chrysanthemen-Königin 2017 

Viele Veranstaltungen in Lahr

"Die designierte Königin ist bereits Teil der Chrysanthema", verrät Wolfgang G. Müller. Gemeinsam mit dem Titelsponsor E-Werk Mittelbaden und einer Jury hat der Lahrer Oberbürgermeister Lea Johanna Krauss aus zahlreichen Bewerberinnen ausgewählt. Neben der Verbundenheit zur Chrysanthema zählen Persönlichkeit, Ausstrahlung und Ehrenamt zu den Auswahlkriterien für das Amt. Lea Johanna I. ist in Lahr geboren und heißt mit bürgerlichem Namen Lea Johanna Krauss. Sie arbeitet als Event- und Entertainment Managerin bei ROBINSON. Für das Amt der Chrysanthemen-Königin hat sie sich in ihrem aktuellen Tänzer- und Choreografen-Engagement in der Türkei zwei Monate frei genommen. "Ich freue mich riesig auf meine neue Aufgabe, das wird für mich ein ganz besonderer Herbst und ein spannendes Jahr voller neuer Bekanntschaften und Eindrücke", freut sich die 24-jährige. Vielen Lahrern ist Lea Johanna I. durch ihre Teilnahme an der Fernsehsendung "Got to Dance" im Jahr 2014 bekannt, bei der sie das Halbfinale erreichte. Ihre sportliche Karriere startete sie im TV Lahr, mit dem sie 2005 Deutsche Meisterin der Rhythmischen Sportgymnastik wurde. Durch viele Auslandsaufenthalte - eine Kindheit in Dubai, Bilinguales Abitur in den USA sowie ihr Engagement als Tänzerin und Choreografin in der Türkei - konnte Lea Johanna zahlreiche unterschiedliche kulturelle Eindrücke gewinnen. Dennoch ist Lahr ein Stück Heimat, "mit der ich verwurzelt bin und in die ich gerne zurückkehre." Seit ihrem neunten Lebensjahr ist Lea Johanna I. bei der Chrysanthema aktiv beteiligt. Sie trat bei den Bühnenshows des TV Lahr, mit Showeinlagen der Ballettschule Kmitta, mit gesanglichen Beiträgen des Clara-Schuman Gymnasium und dem Wettkampfteam ihrer eigenen Academy auf. Sie findet es toll, dass sich so viele junge Menschen mit Kreativität und Fantasie bei der Chrysanthema einbringen. Die Chrysanthema steht für ein offenes Lahr, das alle Menschen willkommen heißt. Es ist Lea Johanna I. ein besonderes Anliegen, als "Gesicht der Chysanthema" den Gästen ihre Stadt genauso zu präsentieren: Offen für jeden Besucher und alle Nationalitäten. "Lahr ist ein toller Mix unterschiedlicher Nationen und Religionen und voll mit tollen Menschen. Genau das sollten wir in diesem Jubiläumsjahr besonders feiern und ich freue mich, dies repräsentieren zu können."