Veranstaltungen

Neues Rettungssystem für Wanderer im Schwarzwald

Zusammenarbeit von Bergwacht und Schwarzwaldverein

Ein neues System zur schnelleren Lokalisierung von Notfallorten im unwegsamen Gelände haben der Schwarzwaldverein e.V. und die Bergwacht Schwarzwald auf dem Feldberg vorgestellt. Ministerialdirektor Julian Würtenberger, der die Schirmherrschaft übernommen hat und Ministerialdirigent Hermann Schröder überzeugten sich von der Arbeitsweise des Systems, das auf der Digitalen Wegeverwaltung des Schwarzwaldvereins basiert. Die eindeutigen Standortnamen von mehr als 15.000 Wegweisern des Wanderwegenetzes können bei der Meldung von Notfällen zur schnelleren und eindeutigen Lokalisierung eines Notfallortes beitragen. Von der Bergwacht Schwarzwald kam der Anstoß, die flächendeckend vorhandenen Wegweiser zur Basis eines Rettungspunktekonzeptes zu machen. Die Leitstellen der Rettungsdienste im westlichen Baden-Württemberg haben über ein vom Schwarzwaldverein entwickeltes Online-Tool ab sofort Zugriff auf die tagesaktuellen Geodaten der Wegweiserstandorte und Verläufe der Wanderwege. Verunfallte im Gelände oder Ersthelfer können durch Nennung des Standortnamens des nächsten Wegweisers die Lokalisierung und damit das Eintreffen des Rettungsteams beschleunigen. "Durch die Zunahme an Outdooraktivitäten im gesamten Einsatzgebiet der Bergwacht Schwarzwald, steigt auch die Anforderung an die Bergwacht. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, ist es für die Bergwacht von zentraler Bedeutung die bestmöglichen Mittel nutzen zu können. Die Wegpunkte des Schwarzwald Vereins sind eine entsprechende Hilfe, wenn es darum geht einen Unfallort abseits der befahrbaren Wege zu lokalisieren. Gemeinsam mit dem Flottenmanagementsystem Rescue Track und dem Einsatz des Digitalfunk, kann die Bergwacht schneller und sicherer Hilfe leisten", lobt der Landesvorsitzende der Bergwacht Schwarzwald Adrian Probst das neue System. Neben der Präsentation des Rettungspunkte-Systems stellte die Bergwacht den Einsatz des Digitalfunks und des Flottenmanagementsystems "Rescue-Track" vor. In einer Übung demonstrierte die Rettungsorganisation den Ablauf vom Eingang eines Notrufes über die Lokalisierung bis zum Auffinden und dem Abtransport eines Verletzten aus dem unwegsamen Gelände. Ministerialdirektor Würtenberger sprach von einer Win-Win-Situation: "Gut, wenn zwei Verbände zusammenarbeiten und etwas so Positives dabei herauskommt. Dass neben der Orientierung der Wanderer die Wegweiser als Rettungspunkte für die Notfallhelfer dienen können, ist ein wichtiger Mehrwert". Georg Keller, Präsident des Schwarzwaldvereins, freute sich über den Zusatznutzen der Wegweiserstandorte: "Der Schwarzwaldverein trägt mit seinem ausgedehnten Netz von Wanderwegen einen beachtlichen Teil zur touristischen Wertschöpfung im Schwarzwald bei. Umso mehr freut es uns, dass unsere 15.000 Wegweiserstandorte nun auch für Einheimische und Gäste im Fall des Falles zu Rettungspunkten werden können." Das neue System erfordert allerdings die Aufmerksamkeit der Wanderer und Outdoorsportler, die den Wegweisern des Schwarzwaldvereins auch in Hinsicht auf die eigene Sicherheit einen zweiten Blick gönnen sollten. Der Standortname ist an jedem Wegweiserpfosten auf einem der Blätter in Verbindung mit der Höhenangabe genannt. Jeder Standort ist mit Geokoordinaten verknüpft und für die Leitstellen der Rettungsdienste abrufbar.

Kostenloses Internet

Kostenlose Hotspots kannte man bisher nur aus Großstädten. Nun dürfen sich auch die Gäste sowie Bürger und Bürgerinnen aus Freiamt über solch einen Zugang beim Kurhaus freuen. Die Handhabung ist relativ einfach: Wer durch das Kurhaus oder den Kurgarten schlendert, schaltet die WLAN-Funktion seines Smartphone, Tablet oder Laptop ein und wählt "@Hotspot Kurhaus" aus. Die nächsten Schritte: Nutzungsbedingungen akzeptieren und eine beliebige Webseite öffnen - und schon ist man im World Wide Web. Die Reichweite der Antennen liegt zwischen 150 und 200 Metern.

Offene Winzerkeller

 Am Kaiserstuhl ist die Frühlingssonne offensichtlich intensiver. Denn während im Schwarzwald noch eifrig Wintersport betrieben wird, sprießen hier bereits die ersten Blümchen und zartgrünen Blätter. Dieses Erwachen der Natur wirkt sich nicht zuletzt auf das Gemüt der Kaiserstühler aus. Sie gehen hinaus in den Weinberge, wo das Winzerjahr mit Rebschnitt und dem Neigen der Ruten bereits begonnen hat, schmücken Häuser und Dorfplätze in frühlingsfrischen Farben und bereiten sich auf die kommende Festsaison vor. Dabei ist es vor allem die Reihe der "Offenen Winzerkeller", bei der man die Lebensart der Kaiserstühler Winzerinnen und Winzer kennen lernen und deren Wein- und Sektspezialitäten genießen kann.

Auftakt dazu ist am Samstag/Sonntag, 24./25. März, wenn die Winzergenossenschaft in Bischoffingen zum Frühlingszauber einlädt. Kulinarische Köstlichkeiten, Weinproben und Kellerführungen erwarten die Besucher, die am gleichen Wochenende ein ebenso ausgewähltes Genussprogramm bei den Burkheimer Winzern in der "Sekt-Lounge" und bei einer musikalischen Kellerführung finden. Am nächsten Wochenende ist der Winzerkeller in Achkarren zum Osterhock geöffnet (31. März bis 2. April), gefolgt vom Frühlingshock in Oberbergen am 7./8. April. Anschließend öffnen die Burkheimer Winzer (Sekt-Lounge/musikalische Kellerführung) und der Sasbacher Winzerkeller (14./15. April), die WG Bischoffingen-Endingen (21./22. April, Genießertage), die WG Jechtingen-Amoltern (29. April und 1. Mai), der Winzerverein Oberrotweil (10. Mai, Vatertagshock und 12./13. Mai) und die Burkheimer Winzer (12./13. Mai, Sekt-Lounge/musikalische Kellerführung).

An Pfingsten feiern die Winzer in Bickensohl ihre 25. Sekt- und Gartenparty (19.-21. Mai) mit einem tollen Rahmenprogramm, während sich die Winzergenossenschaft mit dem neuem Namen Bickensohler Weinvogtei präsentiert. Im Nachbarort Burkheim kann man an diesem Wochenende beim Pfingsthock am Winzerkeller mitfeiern und von Freitag bis Montag, 1. bis 4. Juni, in Ihringen bei den die Weintagen in Höfen und Lauben einen bunten Mix aus Musik und Unterhaltung sowie Feines aus der Festküche den örtlichen Weinkellern genießen. Die WG Ihringen bietet dazu Weinproben und Kellerführungen, auch am Samstag und Sonntag, 2. und 3. Juni, an.

Mit den steigenden Temperaturen wird es am Kaiserstuhl mediterran, sodass es sich bis spät in die lauen Nächte bestens feiern lässt. Zum Beispiel am 16./17. Juni beim Kiechlinsberger Sommerweinfest und bei "Fisch und Wein" rund um die WG Bötzingen. Am 23. und 24. Juni öffnen die Burkheimer Winzer im Rahmen des Kunsthandwerkermarktes in der historischen Mittelstadt wiederum ihre Sekt-Lounge und veranstalten eine musikalische Kellerführung (weitere Termine: 14./15. Juli; 29./30. September; 13./14. Oktober). Ein weiteres Sommerfest veranstaltet die WG Oberbergen am 7./8. Juli und die WG Bischoffingen-Endingen am 21./22. Juli (Bacchushock).

Nach dem "Offenen Winzerkeller" in Sasbach (25./25. August) laden alle Kaiserstühler Winzergenossenschaften mit einigen Weingütern und den Winzergenossenschaften vom Tuniberg zum großen Bereichsweinfest in Breisach ein. Von Freitag, 31. August, bis Montag, 3. September, werden rund 400 Spezialitäten ausgeschenkt, ein abwechslungsreiches Programm sorgt für Unterhaltung und eine vielfältige Küche verwöhnt den Gaumen. (www.weinfest-breisach.de). Höhepunkte sind hierbei die Festeröffnung mit Krönung der Bereichsweinprinzessin und das große Feuerwerk am Freitag, eine Wein-Reise mit der dann verabschiedeten Kaiserstuhl-Tuniberg-Weinprinzessin Sinja Hornecker am Samstagnachmittag und Kellerführungen mit Weinproben im Badischen Winzerkeller.

Nicht weniger erlebnisreich zeigt sich der Kalender mit nochmal rund 20 "Offenen Winzerkellern" im September und Oktober. Dann sind es unter anderem herzhafter Zwiebelkuchen und Neuer Wein, die Genießer bei den Herbstweinfesten ins Schwärmen bringen. Währenddessen ernten die Winzer der Winzergenossenschaften in Achkarren, Bickensohl, Bischoffingen, Burkheim, Bötzingen, Breisach, Ihringen, Jechtingen, Königschaffhausen, Oberbergen, Oberrotweil und Sasbach dann bereits die Trauben für den neuen Weinjahrgang, der Weinfreunde wiederum mit Spannung erwarten werden.

Alle Termine, weitere Erlebnistipps und Infos auch unter www.kaiserstuehler-wein.de.


Ortsrallye 

Den eigenen Urlaubsort kennenlernen und seine Sehenswürdigkeiten entdecken - mit dem Flyer der Ortsrallye ausgestattet, ist das ganz einfach. Unterwegs können spannende und knifflige Quizfragen gelöst werden. Eine Ortsrallye wird in Löffingen, Schluchsee, Lenzkirch-Kappel, Feldberg-Falkau/Altglashütten, Grafenhausen, Breitnau, Todtnau, St. Märgen und Hinterzarten angeboten, ab Mai zudem in Neustadt. Die einzelnen Touren sind zwischen 2,5 km und 5,6 km lang und für Kinder ab 6 Jahren geeignet. Den Flyer mit Ortskarte und Quizfragen gibt es in der Tourist-Information des jeweiligen Ortes und unter www.hochschwarzwald.de/Kuckys-Ortsrallyes.

Kunst im Kurhaus Freiamt

Die Vernissage zur Kunstausstellung im Kurhaus Freiamt ist am Ostersonntag, 1. April 2018 um 15:00 Uhr. In dieser Ausstellung zeigt der Künstler Manfred Zahn unter dem Titel "DA DORT - VOR ORT" seine großformatigen Fototableaus. Manfred Zahns Bilderwelt reicht von Paris über Hamburg, Berlin bis ins heimische Freiamt. Seine zusammengestellten Farbserien sind dabei nicht nur ästhetische Einzelbilder, sondern auch inhaltliche Erzählungen. Seine Motive beschäftigen sich mit Menschen in ihrer Umwelt aber auch mit dem, was sie geschaffen, was sie hinterlassen haben. Die Fotografien zeigen den Blick eines Beobachters, der nicht nur Oberflächen sieht, sondern eintaucht ins Leben - manchmal lauter, manchmal leiser. Er lädt mit seinen Fotografien ein zum aufmerksamen Unterwegs-Sein. Begrüßung und einführende Worte: Bürgermeisterin Hannelore Reinbold-Mench Erklärende Worte zu den Bildern:  Max Orlich, Kultursoziologe Musikalische Umrahmung: Martin Glönkler, Klavier + Stimme. Die Ausstellung ist bis Freitag, 4. Mai 2018, täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.

Genießerpfad im Rothauser Land 

So stellt man sich den Schwarzwaldvor: Ein dunkler, urtümlicher Wald mit schmalen Pfaden, steilen Hängen, einemFlüsschen im Tal und gelegentlichenAussichtsschneisen, die einenBlickauf entfernte Bergweltenbieten. All das erleben Wanderer auf dem Rappenfelsensteig. Der Weg führt durch einen Bannwald, der ohne menschliche Eingriffe wächst wie er will. Vorbei an einerFelskulisse mit skurrilen Steingestalten und riesigenGeröllhalden. Mit etwas Glück können auf der 12,4 km langen Rundtour Gämse beobachtet werden.

Münsterturm Freiburg geschlossen

.Die vor einem Jahr begonnenen Sanierungsarbeiten in der Türmerstube und im Glockenturm des Freiburger Münsters lassen sich nicht, wie ursprünglich geplant, im März abschließen. Der Münsterturm muss für den Besucherverkehr daher noch bis einschließlich August diesen Jahres geschlossen bleiben. Die Erhebung der tatsächlichen Schäden hatte bereits im Frühjahr 2017 eine Ausweitung der Bauzeit erfordert: Unter anderem machte die Belastung mit Asbest und Holzschutzmitteln im Glockenstuhl den Besucherverkehr während der Bauarbeiten unmöglich. "Diese Sanierungsarbeiten sind mittlerweile abgeschlossen, dafür haben sich jedoch an anderen Stellen neue Herausforderungen ergeben, die individueller handwerklicher Einzellösungen bedürfen", erläutert Dr. Jan Kühle, stellvertretender Vorsitzender des Münsterfabrikfonds. Die Baustelle erstreckt sich von der Türkonstruktion zum Münsterplatz hin bis hoch in den Glockenstuhl hinein und damit über alle Etagen hinweg. "Die Leistungen unserer Teams vor Ort sind herausragend, alle Beteiligten arbeiten hochprofessionell und motiviert. Dennoch sind Sanierungsarbeiten im mittelalterlichen Münster eben niemals Standardsituationen", so Jan Kühle weiter. "Wir bedauern die erneute Verzögerung, insbesondere auch mit Blick auf unsere auswärtigen Besucher." Die Wiedereröffnung des Turms für die Öffentlichkeit erfolgt im Herbst 2018 - dann werden die Gäste über den modernisierten Eingangsbereich an der Südseite des Münsters Zugang haben und im Inneren funktionell und gestalterisch neue Elemente vorfinden - vom Lichtkonzept bis hin zur neugestalteten Türmerstube. 

Parkleitsystem wird moderner

Das Parkleitsystem in der Freiburger Innenstadt wird modernisiert. Seit über 20 Jahren hilft das Leitsystem den Autofahrerinnen und fahrern einen freien Parkplatz in den Parkhäusern in der Innenstadt zu finden und vermeidet so unnötigen Parksuchverkehr mit seinen negativen. Auswirkungen. So wird die Parkzone "Rathaus" künftig nicht mehr separat angezeigt, sondern mit den Parkhäusern "Rotteckgarage", "Schwarzwald-City" und "Unterlinden" zusammengefasst. Damit wird eine langjährige Forderung der Parkhausbetreiber umgesetzt. Der Internetauftritt www.freiburg.de/pls, der die aktuelle Belegung der Parkhäuser in der Innenstadt anzeigt, wird aktualisiert und mit vielen Informationen ergänzt. Unter anderem werden künftig die vorhandenen Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge angezeigt. Auch die statischen Wegweiser und die Anzeigen für die freien Stellplätze werden erneuert. Damit können künftig die Schilder und die Anzeigen besser erkannt und gelesen werden. Zudem werden bei den Anzeigen LED-Leuchten eingebaut, die weniger Energie verbrauchen und geringere Wartungskosten haben Dabei werden die Wegweiser zu den Parkzonen und den Parkhäusern durch die geänderte Verkehrsführung im Rotteck- und Friedrichring angepasst. Auch der Parkleitrechner in der Verkehrssteuerungszentrale wird erneuert und bietet damit bessere Überwachungs- und Bedienmöglichkeiten. Das Parkleitsystem wird von Ostern bis Pfingsten modernisiert. Während der Arbeiten können die freien Parkplätze an den Wegweisern leider nicht angezeigt werden, auch online sind die freien Plätze nicht abrufbar. Durch den Abbau der alten und den Einbau der neuen statischen Wegweiser entstehen für die Autofahrerinnen und Autofahrer immer wieder kleine Lücken in der Wegweisung, so dass sie sich teilweise ohne die Wegweiser auf der Suche nach einem freien Stellplatz in einem der Parkhäuser zurechtfinden müssen. Die Parkhäuser bleiben dabei aber weiterhin anfahrbar.

Neue Bauerngarten-Route verbindet 13 Gärten im Thurgau

Herrliche Riegelhäuser und Bauerngärten in voller Blüte sind ein vertrautes Bild in
der Thurgauer Landschaft. Die neue Bauerngarten-Route verbindet 13 dieser
traditionsreichen Gärten und gibt ihnen als ländliches Kulturgut des Kantons eine
öffentliche Plattform. Obwohl heute die Selbstversorgung an Bedeutung verloren hat,
sind nach wie vor sehr liebevoll gepflegte Bauerngärten am Schweizer Bodensee zu
finden. Einige Gärten stehen Besuchern immer offen, bei anderen wird vom Gartenzaun
aus bestaunt. Jeder von ihnen erzählt seine ganz eigene Geschichte. Am Tag der
offenen Bauerngärten, Sonntag, 10. Juni 2018, sind alle Gärten von 10 bis 16 Uhr
frei zugänglich.

Informationen: www.bauerngartenroute-thurgau.ch

Jubiläen

Seit nunmehr 40 Jahren sind die Schlossfestspiele das kulturelle Flaggschiff der Stadt Ettlingen bei Karlsruhe. Sie sind der jährliche Höhepunkt im Stadtleben und verwandeln zwischen dem 21. Juni und 11. August 2018 den barocken Schlosshof in einen Theatersaal. Zum 40. Jubiläum stehen das Musical "Chicago", das Theaterstück "Der Kaufmann von Venedig" und das Kinderstück "Das kleine Gespenst" auf dem Spielplan. Schirmherr des Jubiläums ist Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

Das Vaudeville-Musical "Chicago" feiert am 21. Juni 2018 Premiere und begeistert mit schwungvollen Tanzeinlagen und mitreißenden Jazz-Songs. Im Mittelpunkt des Stücks stehen zwei Tänzerinnen, die aus Eifersucht zu Mörderinnen werden.

Allerlei Verwicklungen rund ums Geld prägen das Theaterstück "Der Kaufmann von Venedig". Dass Geld nicht alles ist, macht William Shakespeare in seiner hinreißenden Komödie allerdings klar und wirbt um Mitgefühl und Toleranz. Premiere ist am 28. Juni 2018.

"Das kleine Gespenst", ein zauberhaftes Kinderstück von Otfried Preußler, startet am 9. Juni. Vergnügt geistert das Gespenst jede Nacht durch die alten Gemäuer von Burg Eulenstein und sorgt für allerlei Verwirrung. Als jedoch sein größter Wunsch - die Welt einmal am Tag zu erleben - in Erfüllung geht, beginnt ein aufregendes Abenteuer. Und zwar nicht nur für das kleine Gespenst.

Die überdachte Zuschauertribüne sorgt bei allen Veranstaltungen für ein quasi regensicheres Theatervergnügen. Rund um das Jubiläum sind eine große Gala und viele weitere Festlichkeiten geplant, etwa die Schlager-Revue "Immer wieder sonntags" am 5. Juli und die Gala "Best of Musicals" am 17. und 18. Juli. Programm und Tickets unter Tel. 07243.101380, www.ettlingen.de

Rossini in Wildbad

Der italienische Opernkomponist Gioachino Rossini hat sich 1856 zur Kur in Bad Wildbad aufgehalten. Seit nunmehr 30 Jahren ist das Anlass für das renommierte Opern- und Musikfestival "Rossini in Wildbad" zur Aufführung. Längst hat sich der Kurort im nördlichen Schwarzwald als Treffpunkt für Rossini-Liebhaber etabliert. Alljährlich im Juli trifft sich ein internationales Publikum in Bad Wildbad, überall klingt klassische Musik. Zwischen dem 12. und 29. Juli 2018 kommen zum "schönen Gesang" des Belcanto auch spannende Inszenierungen. Zum Eröffnungskonzert am 12. Juli sollten Besucher frei von Höhenangst sein: Es findet hoch über den Schwarzwaldtannen auf dem Turm des Baumwipfelpfads statt. Vier Rossini-Opern stehen im 150. Todesjahr des italienischen Komponisten auf dem Programm, drei davon in szenischen Produktionen. Dazu kommen Konzerte und Gastspiele, für die Intendant Jochen Schönleber beeindruckende Musiker gewinnen konnte. Infos und Tickets unter Tel. 07081.10280, www.rossini-in-wildbad.de

150 Jahre Enztalbahn

Das heutige Staatsbad Bad Wildbad im nördlichen Schwarzwald war einst das bevorzugte Kurbad des württembergischen Königshauses und Adels. Doch die Anreise mit der Kutsche war zeitraubend und wenig komfortabel. Deshalb ließen die Württemberger Könige bereits 1850 eine Bahn von Stuttgart nach Wildbad planen. Das Problem dabei: Aufgrund der technischen Beschränkungen der Eisenbahn musste die Strecke über Pforzheim durch das Enztal geführt werden. Pforzheim gehörte jedoch zum Großherzogtum Baden. Also brauchte es einen Staatsvertrag, der wurde 1858 geschlossen. Die Königlich-Württembergische Staatseisenbahn errichtete neben dem Bahnhof der Badischen Staatsbahnen in Pforzheim einen eigenen Flügelbahnhof und 1865 begann der Bau der etwa 20 Kilometer langen eingleisigen Strecke durch das Enztal. Im Juni 1868 konnte die Bahn eröffnet werden. Pforzheim, Birkenfeld, Neuenbürg, Höfen, Bad Wildbad und die Betreibergesellschaft AVG Karlsruhe feiern deshalb 2018 das Jubiläum "150 Jahre Enztalbahn" mit verschiedenen Veranstaltungen. Der offizielle Festakt ist auf das Wochenende 9.-10. Juni terminiert. Der Festsonntag beginnt morgens in Pforzheim und geht mittags im Kurpark Bad Wildbad weiter mit Musik, Kurpark-Bähnle, Eventbus und Hocketse. Die Fahrt auf der Enztalbahn ist am 10. Juni auch ohne Fahrschein erlaubt. Dazu gibt es am Samstag und Sonntag auch eine Ausstellung historischer Modellbahnen. Weitere Infos unter Tel. 07081.10280, www.bad-wildbad.de


Was ist los im Alsace?

Die ADT (Alsace Destination Tourisme) ist seit letztem Jahr für die touristische Vermarktung der beiden elsässischen Départements (Haut-Rhin und Bas-Rhin) zuständig.In einem aktuellen und 31 Seiten starken Pressedossier werden thematisch gegliedert, attraktive Reiseziele vorgestellt. Neue Museen, Hotels, die eröffnen oder wieder eröffnen, werden darin vorgestellt, besondere Veranstaltungen und Ausstellungen präsentiert und auf Projekte zum Ende des Ersten Weltkriegs, der sich 2018 zum 100. Mal jährt, hingewiesen.Schwerpunkte im Jahr 2018 sind der Weintourismus und der Radtourismus entlang und auf der bekannten Elsässischen Weinstraße. Bei der sechsten Ausgabe des 'slowUp Alsace' am Samstag, 03. Juni wird die Weinstraße auf ein paar Kilometern komplett gesperrt. Wanderern und Radfahrern lädt der Tag zum gemütlichen Bummel und zur Verkostung von angebotenen elsässischen Spezialitäten und Weinen ein. Das Weingut Cattin in Voegtlinshoffen hat mit einem beeindruckenden Gebäude der Weinarchitektur im Elsass neuen Schwung verleihen.Moderne und stilvolle neue Hotels, auch mit Wellness-Einrichtungen werden auch im Elsass immer häufiger angeboten.Im Juni eröffnet auch die berühmte Humanisten Bibliothek in Sélestat nach einer dreijährigen Umbauphase wieder ihre Pforten. In ihr werden 7.000 Bände, darunter auserlesene mittelalterliche Handschriften und erste Druckwerke aufbewahrt, die auf die Sammlung des heimischen Humanisten Beatus Rhenanus (1485 - 1547) zurück zu führen sind. Direkt nebenan befindet sich das Brotmuseum mit einem neugestalteten interaktiven Besichtigungsangebot. 'La Neustadt', ein Stadtviertel Strasbourgs, das in der Kaiserzeit ab 1870 als Modellstadt erbaut wurde, erhielt von der UNESCO die Welterbe-Auszeichnung. In Marmoutier eröffnet ein wohlklingendes Orgelmuseum. Wer das Elsass auf Europäischen Kulturwegen durchstreifen möchte, findet alleine vier davon, wie den Jakobsweg, den Weg des Weinanbaus (IterVitis) den Weg des Jüdischen Kulturerbes und die Via Habsburg. Am 01.Mai findet im gesamten Elsass, in dem sich über 80 Schlösser und Burgen befinden, ein Burgentag mit zahlreichen spannenden Angeboten für jedes Alter statt.Zum Gedenktourismus gehört das im August 2017 von Präsident Macron und Bundespräsident Steinmeier eingeweihte und bi-national konzipierte Historial auf dem Hartmannswillerkopf, während das neu gestaltete und erweiterte Memorial in Schirmeck an den Zweiten Weltkrieg erinnert.Bei Ausstellungen, wie 'Corpus Baselitz' werden zum ersten Mal in Frankreich Werke des Künstlers im Colmarer Unterlindenmuseum gezeigt. Automobile 'Kunstwerke' kann man beim Oldtimer-Festival am Wochenende vom 30. Juni auf den 1. Juli in Mulhouse bewundern.

Mehr Informationen: https://www.alsace-destination-tourisme.com

Chrysanthemen-Königin 2017 

Viele Veranstaltungen in Lahr

"Die designierte Königin ist bereits Teil der Chrysanthema", verrät Wolfgang G. Müller. Gemeinsam mit dem Titelsponsor E-Werk Mittelbaden und einer Jury hat der Lahrer Oberbürgermeister Lea Johanna Krauss aus zahlreichen Bewerberinnen ausgewählt. Neben der Verbundenheit zur Chrysanthema zählen Persönlichkeit, Ausstrahlung und Ehrenamt zu den Auswahlkriterien für das Amt. Lea Johanna I. ist in Lahr geboren und heißt mit bürgerlichem Namen Lea Johanna Krauss. Sie arbeitet als Event- und Entertainment Managerin bei ROBINSON. Für das Amt der Chrysanthemen-Königin hat sie sich in ihrem aktuellen Tänzer- und Choreografen-Engagement in der Türkei zwei Monate frei genommen. "Ich freue mich riesig auf meine neue Aufgabe, das wird für mich ein ganz besonderer Herbst und ein spannendes Jahr voller neuer Bekanntschaften und Eindrücke", freut sich die 24-jährige. Vielen Lahrern ist Lea Johanna I. durch ihre Teilnahme an der Fernsehsendung "Got to Dance" im Jahr 2014 bekannt, bei der sie das Halbfinale erreichte. Ihre sportliche Karriere startete sie im TV Lahr, mit dem sie 2005 Deutsche Meisterin der Rhythmischen Sportgymnastik wurde. Durch viele Auslandsaufenthalte - eine Kindheit in Dubai, Bilinguales Abitur in den USA sowie ihr Engagement als Tänzerin und Choreografin in der Türkei - konnte Lea Johanna zahlreiche unterschiedliche kulturelle Eindrücke gewinnen. Dennoch ist Lahr ein Stück Heimat, "mit der ich verwurzelt bin und in die ich gerne zurückkehre." Seit ihrem neunten Lebensjahr ist Lea Johanna I. bei der Chrysanthema aktiv beteiligt. Sie trat bei den Bühnenshows des TV Lahr, mit Showeinlagen der Ballettschule Kmitta, mit gesanglichen Beiträgen des Clara-Schuman Gymnasium und dem Wettkampfteam ihrer eigenen Academy auf. Sie findet es toll, dass sich so viele junge Menschen mit Kreativität und Fantasie bei der Chrysanthema einbringen. Die Chrysanthema steht für ein offenes Lahr, das alle Menschen willkommen heißt. Es ist Lea Johanna I. ein besonderes Anliegen, als "Gesicht der Chysanthema" den Gästen ihre Stadt genauso zu präsentieren: Offen für jeden Besucher und alle Nationalitäten. "Lahr ist ein toller Mix unterschiedlicher Nationen und Religionen und voll mit tollen Menschen. Genau das sollten wir in diesem Jubiläumsjahr besonders feiern und ich freue mich, dies repräsentieren zu können."